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Der Morgen kompakt: Fünf Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

Der Morgen kompakt: Fünf Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

WKN: 938914 ISIN: NL0000235190 Airbus SE (ex EADS)

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18.01.2018 - 18:58
03.01.2018 06:55:06

Welche Themen sind Mittwoch Morgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: Arbeitslosenzahlen, Digitalisierung bei der Lufthansa, Hürde für Niki-Verkauf



* ARBEITSMARKT: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist 2017 voraussichtlich auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990 gefallen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt heute ihre Jahresbilanz bekannt. Nach Experten-Einschätzung dürfte die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt deutlich unter die Marke von 2,6 Millionen gesunken sein und damit unter den bisherigen Tiefststand von 2,602 Millionen im Jahr 1990. Für den Monat Dezember wird dagegen eine für die Jahreszeit übliche leichte Zunahme der Erwerbslosigkeit erwartet.



* Die LUFTHANSA-Billigflugtochter Eurowings will nach der Integration von Air-Berlin-Teilen die Digitalisierung im Unternehmen vorantreiben. "2018 werden wir zeigen, dass Eurowings nicht nur beim Wachstum Akzente setzt, sondern auch beim Digitalisieren und Vereinfachen von Kundenservices", sagte Eurowings-Chef Dirks der "Rheinischen Post". Geplant sei etwa eine viel engere Verknüpfung des Online-Ticketverkaufs mit Angeboten von Hotels, Mietwagen oder Event-Veranstaltern. Eurowings werde in fünf Jahren keine klassische Airline mehr sein, "sondern ein digitales Unternehmen mit angeschlossenen Flugbetrieben".


* Die LUFTHANSA arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge weiter an der Expansion und hat dafür Alitalia ins Auge gefasst. "Nach dem Aus bei Niki sind Kapazitäten im Konzern frei, Alitalia ist für Lufthansa ein strategisch wichtiges Ziel", sagte eine Führungskraft dem "Handelsblatt". Lufthansa könne sich nach Informationen von Insidern einen Kaufpreis von etwa 300 Millionen Euro für den Flugbetrieb von Alitalia vorstellen, schrieb die Zeitung.

* AIRBUS hat im vergangenen Jahr Brancheninsidern zufolge so viele Maschinen wie nie zuvor ausgeliefert. Insgesamt seien wohl 703 Jets an Kunden gegangen, zwei Prozent mehr als 2016, sagten die mit der Angelegenheit vertraute Personen.

* NIKI: Der Verkauf der Air-Berlin-Tochter NIKI an den Luftfahrtkonzern IAG könnte nach Einschätzung des Insolvenzverwalters wegen der Beschwerde eines auf Fluggastrechte spezialisierten österreichischen Unternehmens noch scheitern. Das Online-Portal Fairplane teilte mit, juristische Schritte unternommen zu haben, um das Niki-Insolvenzverfahren von Deutschland nach Österreich zu verlegen. Dazu habe es unter anderem beim Amtsgericht in Berlin-Charlottenburg Beschwerde gegen den Verkauf der österreichischen Billig-Airline an IAG eingelegt, bestätigte ein Fairplane-Sprecher einen Bericht der Zeitung "Kurier". "Sollte die Beschwerde vor dem Amtsgericht Charlottenburg Erfolg haben, wäre der Verkauf von Niki an IAG im Höchstmaß gefährdet", sagte ein Sprecher des Air-Berlin-Insolvenzverwalters Flöther. Mit einer Entscheidung des Gerichts werde noch in dieser Woche gerechnet.

rtr

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Bildquelle: Kai Pfaffenbach/Reuters

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