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Der Morgen kompakt: Sieben Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

Der Morgen kompakt: Sieben Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

WKN: 723610 ISIN: DE0007236101 Siemens AG

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08.12.2017 - 18:45
08.12.2017 07:10:00

Welche Themen sind Freitag Morgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: Die erste Runde der Brexit-Verhandlungen geht heute in die entscheidende Phase, Ryanair hat die EU-Kommisssion aufgefordert, Start- und Landerechte in Deutschland bereitzustellen und Compugroup hat sein Margenziel angehoben.

* BREXIT: Die britische Premierministerin May wird noch am Freitagmorgen mit EU-Kommissionspräsident Juncker über mögliche Fortschritte in den Brexit-Verhandlungen beraten. Das Treffen sei für 07.00 Uhr (MEZ) geplant, sagte eine Sprecherin Mays am frühen Morgen. Auch der EU-Chefunterhändler Barnier und der britische Brexit-Minister Davis würden daran teilnehmen. Der EU-Kommission zufolge könnte es kurz darauf eine Pressekonferenz geben. Die Unterhändler beider Seiten hatten die ganze Nacht über eine Grundsatzvereinbarung für den geplanten EU-Austritt Großbritanniens beraten. Knackpunkt war zuletzt der Status der Grenze zwischen Iralnd und Nordirland.



* BASF: In der Öl- und Gasbranche kommen die Pläne für eine Fusion der BASF-Tochter Wintershall mit dem Rivalen Dea kräftig voran. BASF gab in einer Pflichtmitteilung die Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung bekannt. Demnach sollen die jeweiligen Sparten zu der Wintershall DEA zusammengeschlossen werden. An ihr solle BASF 67 Prozent und die Investorengruppe LetterOne um den russischen Oligarchen Fridman 33 Prozent halten.


* SIEMENS soll zwei Gaskraftwerke in Libyen bauen. Der Münchner Industriekonzern habe mit dem staatlichen Versorger GECOL eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, teilte ein Siemens-Sprecher mit. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

* COMPUGROUP MEDICAL peilt eine höhere Umsatzrendite an. Eine Marge von 30 Prozent vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei innerhalb von "plus minus fünf Jahren" möglich, sagte Finanzvorstand Teig der "BöZ".

* LUFTHANSA/AIR BERLIN: RYANAIR fordert die EU-Kommission dazu auf, nach der Insolvenz von AirBerlin Start- und Landerechte in Deutschland zur Verfügung zu stellen. "Wir sind der Meinung, dass die Behörden sicherstellen müssen, dass Ryanair ausreichend Slots aus der AirBerlin-Pleite angeboten werden", sagte Ryanair-Vorstand O'Brien Reuters.

* HENKEL-Chef Van Bylen bekräftigte in der "FAZ", dass Zukäufe ein wesentlicher Bestandteil der Strategie blieben. Im Konsum- und Markenartikelgeschäft gehe es dabei darum, die jeweilige Marktposition zu stärken. Im Industriegeschäft sei bei Zukäufen der Zugang zu neuen Technologien wichtig.

* HOCHTIEF: Die spanische Regierung hat die heimische Marktaufsicht gebeten, die Genehmigung der milliardenschweren Kaufofferte der italienischen Atlantia-Gruppe für den Mautstraßen-Betreiber Abertis zu widerrufen. Auch Hochtief ist an Abertis interessiert und in den milliardenschweren Übernahme-Poker eingestiegen.

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Bildquelle: Kai Pfaffenbach/Reuters

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Air Berlin plc 0,03 0,00% Air Berlin plc
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