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Die Wette gilt: Die besten Sportwetten-Papiere

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23.10.2017 - 15:36
12.08.2017 05:00:00

Der Markt für Online-Gambling boomt weltweit. In Deutschland gibt es indes noch Nachholpotenzial. Mit welchen Aktien Anleger vom Trend profitieren können. Von Gian Hessami



Bald geht’s wieder los. Die Fans freuen sich auf den Start der neuen Bundesligasaison am 18. August. Auch die Zocker unter den Fußballbegeisterten fiebern dem Ende der Sommerpause entgegen. Schon jetzt können sie für das Auftaktspiel Bayern München gegen Bayer Leverkusen ihre Wette abgeben: Bei einem Anbieter gibt es zum Beispiel die Quoten 1,27 (Sieg Bayern), 5,70 (unentschieden) und 10,00 (Sieg Leverkusen). Wer also zehn Euro auf Bayern setzt, erhält bei einem Sieg der Münchener 12,70 Euro zurück. Wer damit auf Leverkusen wettet, bekommt im Erfolgsfall 100 Euro.



Im Smartphone-Zeitalter kann man jederzeit und von überall aus wetten. Das war in der prädigitalen Ära noch umständlicher: Die Quoten erhielt man vor der Jahrtausendwende in der Regel per Post, Wetten wurden per Telefon angenommen. Das Geschäftsmodell des Buchmachers ist aber das alte geblieben: Die Quoten werden möglichst so gestaltet, dass nach Ausschüttung der Gewinne ein Restbetrag beim Wettanbieter verbleibt. Anstatt des Buchmachers berechnet heute der Computer die Wahrscheinlichkeiten.


Der Markt boomt. Inzwischen kann man auf fast alles wetten: Ob Fußball, Tennis, Basketball, Boxen, Formel 1, den Eurovision Song Contest oder auf Skurrilitäten - etwa darauf, dass Elvis Presley noch lebt. Wettanbieter gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Experten trauen dem Markt noch einiges zu. Dies liegt auch daran, dass die Branche noch nicht so alt ist und das Anbieten von Online-Glücksspielen - wie etwa in Deutschland - erst seit ein paar Jahren gestattet ist.

Junge Kundschaft



Von den zahlreichen Anbietern sind nur wenige börsennotiert. Dazu gehört in Deutschland seit 2004 Bet-at-home. Das Unternehmen wurde im Februar 2017 in den SDAX aufgenommen. "Das Potenzial für die kommenden zehn Jahre ist gewaltig", sagte Vorstand Michael Quatember im Frühjahr. Allein aus demografischen Gründen sei Wachstum zu erwarten. "Unsere Kunden sind in der Regel zwischen 18 und 40 Jahre alt. Mit zunehmendem Alter werden sie das Interesse nicht mehr verlieren", sagt Quatember. Zudem sehe er mit Blick auf Länder mit etablierten Wettmärkten wie England einen generellen Nachholbedarf in Deutschland.

Bet-at-Home hat 4,7 Millionen Kunden. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs gab es einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 16,7 Millionen Euro - fast doppelt so viel wie vor einem Jahr. 30 Prozent des Umsatzes werden laut Quatember über mobile Endgeräte erwirtschaftet. Die Aktionäre kamen im Frühjahr auf ihre Kosten. Sie erhielten eine Dividende von 2,50 Euro plus eine Sonderdividende von fünf Euro je Aktie. Aktuell notiert das Papier bei 103 Euro. In diesem Jahr kletterte der Kurs um rund 29 Prozent nach oben. Zum Vergleich: Der SDAX schafft ein Plus von rund 17 Prozent.



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Bildquelle: bet-at-home.com, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE

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