DIVIDENDEN

Dogs of the Dow 2014 - Zehn verlässliche US-Dividendenzahler

Dogs of the Dow 2014 - Zehn verlässliche US-Dividendenzahler
24.12.2013 14:14:00

Auch ganze simple Strategien können überzeugende Resultate erbringen. Eine von ihnen heißt Dogs of the Dow. Ihre Variationen versprechen sogar, noch lukrativer zu sein. Von Jürgen Büttner

Dividendenbringer sind gefragt bei den Anlegern. Das ergibt auch Sinn. Schließlich stammen gut 40 Prozent vom Gesamtertrag aus Aktien aus der Dividendenquelle. Auch deshalb sind Anlagestrategien beliebt, die auf Dividenden aufbauen. Besonders bekannt ist die Dogs of the Dow genannte Theorie. Dabei wird jeweils zum Jahresanfang gleich gewichtet in die zehn Aktien aus dem Dow Jones Industrial Average (DJIA) mit der höchsten Dividendenrendite investiert.

Das vom Vermögensverwalter Michael O’Higgings 1991 in einem Buch populär gemachte Konzept ist einfach und funktioniert. Wunder darf man allerdings nicht erwarten. Denn wie die Internetseite www.dogsofthedow.com ausweist, war die reine Kursperformance der Dogs und des DJIA in den vergangenen 20 Jahren praktisch deckungsgleich. Weil die Dogs aber über den Vorteil einer höheren Dividendenrendite verfügen, liegen sie unterm Strich vorn.

In diesem Jahr schneiden sie bisher, anders als 2012, auch bei der Kursentwicklung mit 25,5 Prozent zu 24,1 Prozent etwas besser ab als der DJIA. Wen diese Anlageidee überzeugt, der sollte bei der Umsetzung sofort am Jahresanfang tätig werden. Denn erfahrungsgemäß laufen die Dogs oft im Januar vergleichsweise gut.

Die aktuellen Kandidaten für die Dogs 2014 sind der Tabelle auf der nächsten Seite zu entnehmen. Angeführt wird das Feld wie schon seit 2010 von AT & T. Der Telekomkonzern wirft als einziger eine Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent ab. Kursmäßig konnte der Titel in den Vorjahren allerdings nicht mit dem Dow mithalten. Als reines Dividendeninvestment bleibt die Aktie aber eine Bank. Zumal Analysten weiter mit leicht steigenden Ausschüttungen rechnen.

Auch Platz 2 hat mit Verizon Communications ein Telekommunikationsanbieter inne. Das überrascht nicht, weil Telekomwerte traditionell dividendenstark sind. Ähnlich wie Verizon oder AT & T gelingt es ihnen aber oft nicht, den Gesamtmarkt zu schlagen.

Wer auf die Dogs-of-the-Dow-Strategie setzen will, aber nicht alle Einzeltitel kaufen möchte, dem steht alternativ das Dividend-Stars-USA-Open-End-Zertifikat (WKN: SG0EDH) der Société Générale zur Verfügung. Anders als das Original wird die Zusammensetzung hier zweimal im Jahr (jeweils im Mai und November) überprüft. Und bei Bedarf können auch mehr als zehn Titel enthalten sein.

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Bildquelle: Brendan McDermid/Reuters

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