Dt. Bank will Russland-Affäre 2016 aus der Welt schaffen

Dt. Bank will Russland-Affäre 2016 aus der Welt schaffen
14.03.2016 11:42:00

Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Bank schließt eine Kapitalerhöhung in absehbarer Zeit nicht aus.

"Ein Vorstandsvorsitzender sollte eine solche Maßnahme grundsätzlich nie ausschließen. Aber wir sehen derzeit andere Möglichkeiten, den regulatorischen Kapitalanforderungen gerecht zu werden", sagte Co-Chef John Cryan der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe).

Nach dem Rekord-Verlustjahr 2015 und den gestrichenen Boni hat das Geldhaus nach den Worten von Cryan die Fixgehälter erhöht und damit den Rückgang zum Teil kompensiert. "Wir können nicht die Gesamtheit unserer Kolleginnen und Kollegen kollektiv für die Verfehlungen der Vergangenheit verantwortlich machen."

Zugleich machten der Brite und sein Co-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fitschen die Bundesregierung mitverantwortlich für das Misstrauen an den Märkten gegenüber ihrem Institut. Ein im vergangenen Jahr verabschiedetes Gesetz, mit dem die neuen Haftungsregeln für Anleihegläubiger umgesetzt wurden, spiele eine Rolle, sagten die beiden Manager der Zeitung.

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