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Dudenhöffer: VW muss Kostenstrukturen verbessern

WKN: 710000 ISIN: DE0007100000 Daimler AG
62,28 EUR
1,69 EUR 2,79 %
27.07.2016 - 11:19
23.02.2016 20:50:41

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - Als Konsequenz aus dem Dieselskandal muss Volkswagen (Volkswagen vz) nach Auffassung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer dringend seine Kostenstruktur verbessern. Im Konzern verdienten die Töchter das Geld, mit einer Rendite von zwei Prozent bei der Kernmarke sei VW (Volkswagen vz) nicht wettbewerbsfähig, sagte Dudenhöffer am Dienstagabend bei einer Veranstaltung der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Verantwortlich für die hohen Kosten bei VW sei seiner Auffasung nach auch die Struktur des Aufsichtsrats mit einer starken Stellung des Landes und der IG Metall. "Beide, Politiker und Gewerkschafter, wollen gewählt werden", sage Dudenhöffer. Es gehe nicht, dass das Kirchturmdenken um Wolfsburg und Niedersachsen einen Weltkonzern bestimme.

Demgegenüber sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), er sehe nicht, dass die Aufsichtsratsstruktur verantwortlich für den Dieselskandal sei. Das Jahr 2016 werde sicherlich schwierig für Volkswagen. "Ich hoffe, am Ende des Jahres sagen zu können, es war ein Jahr der Genesung und der Konsolidierung", sagte Weil.

Die Zuliefererindustrie spüre inzwischen deutlich die schwierige Lage bei Volkswagen, vor allem Zulieferer von Dieselkomponenten, auch mit der Folge von Kurzarbeit, sagte der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall, Volker Schmidt. Volkswagen müsse künftig die Zulieferer besser ins Boot holen als in der Vergangenheit, forderte er. "Nach meinem Eindruck herrscht bei BMW und Daimler eine andere Kultur im Umgang mit den Zuliefereren als bei VW", sagte er. Ein Autohersteller könne nur so gut sein, wie es die Zulieferer zuließen./eks/DP/enl

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