EU-Staaten suchen vor Gipfel Wege aus der Flüchtlingskrise

EU-Staaten suchen vor Gipfel Wege aus der Flüchtlingskrise
15.02.2016 15:56:58

Brüssel (Reuters) - Unmittelbar vor Beginn des EU-Gipfels am Donnerstag wollen elf Mitgliedsländer und die Türkei Diplomaten zufolge über Auswege aus der Flüchtlingskrise beraten.

An den Gesprächen werde voraussichtlich auch Frankreich teilnehmen, sagte ein EU-Diplomat am Montag. Ein zweiter EU-Diplomat sagte, dass bei dem Treffen in der Ständigen EU-Vertretung Österreichs auch der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz dabei sein sollten. Wie beim Vortreffen im Dezember sind die anderen Teilnehmer den Angaben zufolge Österreich, Deutschland, die Benelux-Staaten, Schweden, Finnland, Portugal, Slowenien und Griechenland.

Bundeskanzlerin Angela Merkel versucht, mit dieser "Koalition der Willigen" Kriterien für die Aufnahme von Flüchtlingen direkt aus der Türkei aufzustellen. Dies soll die Regierung in Ankara zusammen mit der EU-Hilfe von drei Milliarden Euro für die Versorgung syrischer Flüchtlinge ermuntern, die illegale Migration über die türkisch-griechische Grenze zu unterbinden.

Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls hatte am Wochenende für Aufregung gesorgt, als er bei der Münchner Sicherheitskonferenz eine Aufnahme von mehr als 30.000 Flüchtlingen in seinem Land ausgeschlossen hatte. Diplomaten zufolge sperrt sich Frankreich aber nicht gegen die Aufnahme von sogenannten Kontingentflüchtlingen aus der Türkei.[nL8N15T0F2]

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