Der Umsatz kletterte auf 1,33 Milliarden Euro, das sind 15,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie der auf Dichtungen, Hitzeschilde und Kunststoffteile spezialisierte schwäbische Konzern am Montag mitteilte. Organisch habe das Wachstum 11,2 Prozent betragen. Vor allem Produkte, die zur CO2-Reduzierung bei Fahrzeugen beitragen, seien besonders gefragt gewesen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit), bereinigt um Einmaleffekte und vor Kaufpreisallokation, stieg um 8,3 Prozent auf 162,3 Millionen Euro. Der neue Bereich E-Mobility fuhr Verluste ein. Die Ebit-Marge betrug 12,2 Prozent.

Analysten hatten beim Gewinn etwas mehr erwartet. An der Börse lag die Aktie des MDax-Konzerns am Morgen mehr als fünf Prozent im Minus. Auch die Prognose für 2015 erschien einigen Experten zu zaghaft. ElringKlinger kündigte für das laufende Jahr ein bereinigtes Ebit zwischen 170 und 180 Millionen Euro an. Der Umsatz soll 2015 organisch um fünf bis sieben Prozent zulegen, bekräftigte der Konzern. Die weltweite Automobilproduktion werde in diesem Jahr um rund zwei Prozent wachsen. Für die Elektromobilität erwartet der Konzern keine wirkliche Verbesserung.

Reuters