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Europas Aktienbörsen machen weiter Boden gut

Frankfurt (Reuters) - Die Stabilisierung der Ölpreise hat auch am Donnerstag die Anleger an den europäischen Aktienbörsen beruhigt.

Dax und der EuroStoxx50 zogen bis zum späten Vormittag um bis zu 0,8 Prozent auf 9455 und 2918 Punkte an. "Das Tempo der Erholung lässt aber etwas nach, schließlich gibt es noch genug Unwägbarkeiten", sagte ein Händler. In den vergangenen fünf Handelstagen legten beide Indizes etwa vier Prozent zu. Allerdings summiert sich das Minus seit Jahresbeginn immer noch auf mehr als zehn Prozent.

Die Pläne der Ölförderländer, die Produktion auf dem Januar-Niveau einzufrieren, stützten die Ölpreise weiter: Nordseeöl der Sorte Brent kostete am Vormittag mit 34,90 Dollar 1,2 Prozent mehr als am Mittwochabend. Viele zweifelten aber daran, dass sich die Ölförderländer tatsächlich einigen werden, daher rechneten Händler weiter mit großen Schwankungen. Doch vorerst ließen die Sorgen nach, dass Ölfirmen aufgrund des rasanten Preisverfalls Pleite gehen und Banken dadurch auf milliardenschweren Kreditforderungen sitzen bleiben könnten. "Insgesamt hat sich die Stimmung an den Märkten wieder gebessert", sagte ein Händler. Allerdings seien die Kursgewinne der letzten Tage vor allem auf Schnäppchenjäger zurückzuführen.

FED DÜRFTE VORERST WEITER STILL HALTEN

Laut Händlern beruhigte auch die Aussicht auf vorerst nicht weiter steigende US-Zinsen. Aus dem Protokoll der jüngsten US-Notenbank-Sitzung ging hervor, dass die Fed ihre Ende 2015 geäußerte Ansicht über die angemessene Straffung der Geldpolitik überdenken will. Die Notenbanker fürchten offenbar, die heimische Wirtschaft könnte durch Störfeuer von außen wie der Konjunkturabkühlung in China oder den Turbulenzen an den Finanzmärkten belastet werden. Dies werteten Anleger als Signal, dass die Fed von den angedeuteten vier Zinsschritten für 2016 abrücken dürfte..

Zum Yen gab der Dollar leicht auf 113,67 Yen von 114,08 Yen am Mittwochabend nach. Der Euro notierte mit 1,1136 Dollar wenig verändert.

LUFTHANSA IM SCHLEPPTAU VON AIR FRANCE-KLM

Zu den größten Dax-Gewinnern zählten die Aktien der Deutschen Börse, die um 3,8 Prozent auf 75,80 Euro zulegten. Die hohen Ausschläge an den Aktienmärkten und Zukäufe hatten die Geschäfte des Börsenbetreiber angeschoben, der seine Aktionäre mit einer Dividendenerhöhung positiv überraschte.

Zu den Favoriten zählten mit einem Plus von 4,2 Prozent zudem Lufthansa. Die Titel profitierten von der Begeisterung der Anleger für die Zahlen des französisch-niederländischen Konkurrenten Air France-KLM. Die Fluggesellschaft hatte dank der niedrigen Treibstoffkosten wieder den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Die Aktien stiegen um 9,4 Prozent auf 8,15 Euro.

Der Preisverfall beim Öl machte allerdings den Ölkonzernen schwer zu schaffen. An der Wiener Börse fielen die Aktien von OMV nach der Vorlage eines Milliardenverlustes um bis 1,3 Prozent

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