Gute Geschäfte mit Nachahmermedikamenten verleihen dem Gesundheitskonzern Fresenius Rückenwind. Das Unternehmen baute seinen um Sondereffekte bereinigten Gewinn im ersten Quartal um 24 Prozent auf 362 Millionen Euro aus, wie die Hessen am Dienstag mitteilten. Der Erlöse kletterte um sieben Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Die auf flüssige Nachahmermedikamente spezialisierte Sparte Kabi profitiert in den USA von Zulassungen für neue Medikamente und anhaltenden Lieferengpässen der Konkurrenz. Auch die Krankenhauskette Helios und die Dialysetochter FMC fuhren mehr Gewinn ein.

"Wir setzen unser seit Jahren kräftiges Wachstum fort und sind auf dem besten Weg, unsere anspruchsvollen Ziele für 2016 sowie unsere Mittelfristziele zu erreichen", sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider. Im laufenden Jahr soll der Umsatz währungsbereinigt um sechs bis acht Prozent steigen, der bereinigte Gewinn um acht bis zwölf Prozent.

Reuters