GNW: Gemalto-Studie: Unternehmen zweifeln am Schutz für mobile Transaktionen

GNW: Gemalto-Studie: Unternehmen zweifeln am Schutz für mobile Transaktionen

WKN: A0CA8L ISIN: NL0000400653 Gemalto N.V.

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05.12.2016 - 10:15
26.01.2016 07:00:40

Gemalto-Studie: Unternehmen zweifeln am Schutz für mobile Transaktionen

Zahlungsdaten in Gefahr: 54 Prozent der Unternehmen in den letzten zwei Jahren

mehrmals von Datenschutzvorfällen betroffen

München, 26.01.2016 - In den nächsten zwei Jahren wird sich die Akzeptanz für

Mobile Payment und andere neue Zahlungsmethoden verdoppeln. Eine globale Studie

von Gemalto (Euronext NL0000400653 GTO), dem weltweit führenden Unternehmen im

Bereich digitale Sicherheit, zeigt: Unternehmen müssen sich darauf vorbereiten

und Zahlungsdaten besser schützen. Im Rahmen der Umfrage wurden von Ponemon

Institute mehr als 3.700 IT-Sicherheitskräfte aus über 12 Industriesektoren

befragt.

Die wichtigsten Ergebnisse

Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten erklärte, dass ihre Unternehmen

in den vergangenen zwei Jahren durchschnittlich vier Mal von

Datenschutzvorfällen betroffen waren, bei denen Zahlungsdaten kompromittiert

wurden. Das ist in Anbetracht der niedrigen Investitionen in die Sicherheit

wenig verwunderlich:

* 55 Prozent der Befragten wissen nicht, wo sich ihre Zahlungsdaten befinden

oder wo sie gespeichert sind.

* In jedem Unternehmen sind unterschiedliche Personen für die Sicherheit von

Zahlungsdaten verantwortlich. Für 28 Prozent ist der Chief Information

Officer (CIO) dafür zuständig. In 26 Prozent der Unternehmen kümmert sich

eine eigene Business Unit darum. 19 Prozent der Teilnehmer geben der

Compliance-Abteilung die Verantwortung. Bei 15 Prozent ist der Chief

Information Security Officer (CISO) zuständig und bei 14 Prozent andere

Abteilungen.

* Bei 54 Prozent der Befragten ist das Thema Datensicherheit von Zahlungsdaten

nicht unter den  fünf wichtigsten Initiativen im Unternehmen. Nur 31 Prozent

glauben, dass genügend Ressourcen für den Schutz von Zahlungsdaten

aufgewandt werden.

* 59 Prozent der Teilnehmer räumen ein, dass ihre Unternehmen Dritten Zugang

zu sensiblen Zahlungsdaten gewähren. Von diesen Unternehmen nutzen nur 34

Prozent Multi-Faktor-Authentifizierung.

* Weniger als die Hälfte (44 Prozent) der Befragten erklärte, dass das

Unternehmen End-to-End-Verschlüsselung verwendet, um Zahlungsdaten über die

gesamte Transaktion hinweg zu schützen.

* Dass ihre Unternehmen nicht vollständig mit dem Payment Card Industry Data

Security Standard (PCI DSS) konform sind, sagen 74 Prozent.

"Die Studienergebnisse müssen wachrütteln", sagt Jean-Francois Schreiber, Senior

Vice President for Identity, Data and Software Services bei Gemalto. "Schon bei

bisherigen Zahlungsmethoden war die Datensicherheit eine große Herausforderung.

Unternehmen müssen jetzt erkennen, dass Compliance alleine nicht ausreicht. Sie

müssen ihre gesamte Sicherheitsstrategie überdenken. In unserer Studie hat ein

Drittel der Befragten gesagt, dass die Konformität mit dem PCI DSS nicht genügt,

um den Schutz von Zahlungsdaten zu gewährleisten. Immer mehr Menschen nutzen

Mobile Payment. Hackerattacken haben nicht nur finanzielle Auswirkungen auf

Unternehmen. Auch der Ruf ist in Gefahr", fügt Schreiber hinzu.

Neuen Zahlungsmethoden und Sicherheitsbedenken nehmen zu

In den nächsten zwei Jahren wird sich die Akzeptanz für neue Zahlungsmethoden

wie mobiles oder kontaktloses Bezahlen und elektronische Geldbörsen verdoppeln.

Laut Studie macht mobiles Bezahlen momentan erst neun Prozent aller

Transaktionen aus. In zwei Jahren sollen es bereits 18 Prozent sein.

Zahlungsdaten waren bisher schon Risiken ausgesetzt und in Zukunft werden viele

Unternehmen vor noch größere Herausforderungen gestellt. Sie müssen neue

Zahlungsmethoden sicher machen. Fast drei Viertel der Umfrageteilnehmer glaubt,

dass die neuen Methoden ein Risiko für Zahlungsdaten darstellen. 54 Prozent

aller Befragten sind sogar der Meinung, dass die Sicherheitsvorkehrungen ihrer

Unternehmen den neuen Zahlungsplattformen nicht gewachsen sind.

"Neue Bezahlungsmethoden sind auf dem Vormarsch - Unternehmen jedoch haben kein

großes Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, die Zahlungsdaten zu schützen. Der

Großteil der Umfrageteilnehmer meint, dass das in ihrem Unternehmen noch nie

priorisiert wurde. Es fehlt an Ressourcen, Technologien und Fachkräften. Trotz

des Trends hin zu neuen Zahlungsmethoden sind Unternehmen ganz offensichtlich

noch nicht bereit. Sie müssen in die richten Lösungen investieren, um Lücken im

Datenschutz zu schließen."

Die gesamte Studie inklusive länderspezifischer Ergebnisse finden Sie hier.

Über die Umfrage

Ponemon Institute führte die Studie im Auftrag von Gemalto durch und befragte

hierzu 3.773 IT-Fachkräfte und IT-Sicherheitsfachkräfte in den USA, dem

Vereinten Königreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Japan,

Indien, Russland, dem Mittleren Osten sowie Südafrika. Die Teilnehmer sind unter

anderem in den folgenden Bereichen tätig: Kommunikation, Entertainment & Media,

Financial Services, Regierungen, Gesundheitswesen, Gastgewerbe, IT Services,

Einzelhandel, Technologie, Transportwesen und Versorgung. Alle Befragten kennen

sich mit dem Sicherheitsansatz für Zahlungsdaten ihrer Firma aus und sind daran

beteiligt. Fast alle Umfrageteilnehmer sind dafür verantwortlich Prioritäten zu

setzen sowie Händler und Auftragnehmer im Payment-Ecosystem ihres Unternehmens

auszuwählen.

Weiterführende Informationen

* Infografik: Global Payment Data Security Trends

* Video: Secure the Breach - a Three Step Approach to Data Security

Über Gemalto

Gemalto (Euronext NL0000400653 GTO) ist das weltweit führende Unternehmen auf

dem Gebiet der digitalen Sicherheit mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und

Blue-Chip-Kunden in über 180 Ländern.

Gemalto schafft in einer zunehmend vernetzten digitalen Welt Vertrauen.

Milliarden von Menschen weltweit wünschen sich einen angenehmeren Lebensstil und

intelligentere Lösungen für alltägliche Abläufe. Sie möchten flexibel

kommunizieren, einkaufen, reisen, Bankgeschäfte abwickeln, unterhalten werden

und arbeiten - zu jeder Zeit und überall auf angenehme und sichere Art. In

dieser sich schnell verändernden mobilen und digitalen Umgebung ermöglichen wir

Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen, eine breite Palette von

vertrauenswürdigen und praktischen Dienstleistungen anzubieten. Hierbei sorgen

wir für die Sicherheit bei Finanztransaktionen, mobilen Diensten, in der

öffentlichen und privaten Cloud, bei eHealthcare-Systemen, dem Zugriff auf

eGovernment-Dienste, dem Internet der Dinge und Transport- und Ticketsystemen.

Das einzigartige Technologieportfolio von Gemalto umfasst

Verschlüsselungssoftware, die in zahlreiche Objekte eingebettet ist, bis zu hoch

robusten und skalierbaren Back-Office-Plattformen zur Authentifizierung,

Verschlüsselung und zur Verwaltung digitaler Zugangsdaten. Die Lösungen werden

durch Serviceteams bereitgestellt, die weltweit zur Spitzenklasse gehören.

Unsere 14.000 Mitarbeiter arbeiten in 99 Niederlassungen, 34 Personalisierungs -

und Rechenzentren und 24 Forschungs- und Softwareentwicklungszentren in 46

Ländern.

Weitere Informationen finden Sie

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Die deutsche Fassung dieser Mitteilung ist eine Übersetzung und darf keinesfalls

als offizieller Text betrachtet werden. Nur der Wortlaut der englischen Fassung

ist verbindlich und daher auch bei Unstimmigkeiten in Bezug auf die Übersetzung

maßgebend.

Pressemitteilung (PDF):

http://hugin.info/159293/R/1981121/725797.pdf

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Source: Gemalto via GlobeNewswire

[HUG#1981121]

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