Statt Hugo Boss wird allerdings in dem GBL-Jahresbericht die Beteiligung am Trenchcoat-Hersteller Burberry genannt, die Ende 2016 bei 2,95 Prozent lag.

Mitte Februar hatte das "Manager Magazin" berichtet, Frere sei über seine Beteiligungsfirma mit knapp drei Prozent bei Boss eingestiegen. Das hatte zeitweise die Boss-Aktien auf ein Zwölf-Monats-Hoch getrieben. Ende Februar gab Frere bekannt, bei Burberry die Drei-Prozent-Marke überschritten zu haben. Eine Beteiligung an Boss wurde indes nie bestätigt.

Der belgische Milliardär greift bei seinen Investments häufig im Tagesgeschäft durch. So drängten er und der ägyptische Milliardär Nassef Sawiris den Zementkonzern Lafarge in eine Fusion mit dem Schweizer Rivalen Holcim. Auch beim Sportartikelhersteller Adidas sind sie gemeinsam unterwegs und mischen inzwischen im Aufsichtsrat mit.

Boss leidet seit längerem unter dem wachsenden Online-Handel und steckt mitten im Konzernumbau. An der Börse wurden die Titel im Sommer vergangenen Jahres zeitweise nur noch mit 46 Euro gehandelt. Der neue Vorstandschef Mark Langer will mit weniger Marken und einer stärkeren Ausrichtung auf Herrenmode das Ruder herumreißen.

rtr