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IPO: Deutlich weniger Börsengänge im ersten Quartal

WKN: ENAG99 ISIN: DE000ENAG999 E.ON SE
8,97 EUR
0,21 EUR 2,44 %
30.06.2016 - 13:34
22.03.2016 10:04:42

FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts der Turbulenzen auf den Kapitalmärkten ist das Geschäft mit Börsengängen im ersten Quartal weltweit eingebrochen. Die Zahl der Erstnotizen sank auf 167 nach 274 ein Jahr zuvor, wie aus am Dienstag veröffentlichten Berechnungen der Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Das Emissionsvolumen schrumpfte dabei um 70 Prozent auf 12,1 Milliarden US-Dollar. Die Börsen hatten angesichts der Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung in China und der Talfahrt des Ölpreises den schwächsten Jahresstart seit langem.

Inzwischen hat sich die Lage aber stabilisiert. Daher sind die EY-Experten auch wieder optimistischer für die weitere Entwicklung bei den Börsengängen. Wenn sich das Börsenumfeld wie in den vergangenen Tagen weiter beruhige, sollten sich wieder mehr Börsenaspiranten nach vorn wagen, hieß es.

Besonders stark kühlte sich im ersten Quartal das lange boomende Geschäft in den USA ab. Die zehn Neulinge dort brachten gerade noch ein Volumen von 750 Millionen Dollar zustande, dem stehen 35 Börsengänge mit einem Volumen von 6,2 Milliarden vor einem Jahr gegenüber. Aber auch in Europa und China ging es deutlich abwärts. Einzig Großbritannien blieb mit 16 Börsengängen relativ stabil. Größter Börsengang weltweit war die Erstnotiz der China Zheshang Bank, die rund zwei Milliarden US-Dollar in Hongkong erlöste.

In Deutschland gab es mit dem Biotechnologie-Unternehmen Brain (Volumen 32,5 Mio Euro) einen Kandidaten. Der Windkraftanlagenhersteller Senvion (REpower Systems SE) (bis zu 318 Mio Euro) will am Mittwoch nach einigem Hin und Her die Zahl auf zwei erhöhen. "Auch im vergangenen Jahr brauchte der deutsche IPO-Markt etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen", erinnerte EY-Experte Martin Steinbach. Mit 15 Börsengängen und einem Emissionsvolumen von 7,1 Milliarden Euro sei es dann doch noch das stärkste Jahr seit 2007 geworden. Eine ähnliche Entwicklung hält EY auch 2016 noch für möglich, sofern keine Schocks von Außen aufträten.

"Das Interesse an einem Börsengang ist nach wie vor groß, in Deutschland stehen viele Unternehmen in den Startlöchern", sagte Steinbach. Unter anderem will die Deutsche Bank ihre Tochter Postbank über die Börse verkaufen, zudem planen die beiden Versorger Eon und RWE ihre Aufspaltung./enl/men/he

Aktien in diesem Artikel

Deutsche Bank AG 12,26 -3,20% Deutsche Bank AG
E.ON SE 8,97 2,15% E.ON SE
RWE AG St. 14,07 5,91% RWE AG St.
Senvion S.A. 12,01 0,04% Senvion S.A.

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28.06.16 EON buy Goldman Sachs Group Inc.
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