IS soll über 400 Zivilisten als Geiseln genommen haben

IS soll über 400 Zivilisten als Geiseln genommen haben
17.01.2016 12:02:00

Beirut (Reuters) - Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat bei Kämpfen im Osten Syriens nach Darstellung der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 400 Zivilisten als Geiseln genommen.

Darunter seien Familien von Kämpfern, die auf Seiten der syrischen Regierung stünden, berichtete die in Großbritannien ansässige Organisation am Sonntag. Sie stützt sich auf ein umfangreiches Informantennetz vor Ort. Die Zivilisten seien bei Angriffen des IS in von Regierungstruppen gehaltenen Bezirken der Stadt Deir al-Sor in die Gewalt der Extremisten geraten. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana meldete, bei den Kämpfen seien mindestens 300 Menschen getötet worden.

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