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LÄNDERREPORT

Inditex-Aktie, Telefónica und Co: Die besten Spanien-Investments

In dem ehemaligen Krisenland stehen Wahlen an. Grund genug für einen Blick auf den Aktienmarkt. Von Christian Ingerl





Politische Börsen haben kurze Beine", lautet eine alte Börsenweisheit. Ob das auch für die anstehende Parlamentswahl in Spanien gilt, muss sich erst noch zeigen. Aktuellen Umfragen zufolge liefern sich drei Parteien ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Jede kommt laut Umfragen auf jeweils etwa 22 Prozent der Stimmen. Zudem bringt es die neue Linksgruppe Podemos auf immerhin 17 Prozent. Wer nach dem 20. Dezember regieren wird, ist also völlig offen. Nach heutigem Stand dürfte alles auf eine große Koalition hinauslaufen, wobei die Herausforderer bereits klargestellt haben, dass sie keinesfalls mit der regierenden Volkspartei (PP) von Mariano Rajoy zusammengehen werden.

Wenn Börsianer eines nicht mögen, dann ist das Unsicherheit. Das zeigt sich bereits seit Längerem im IBEX 35. Seit der Katalonien-Wahl im September, deren Ausgang einen Kursrutsch verursachte, kommt der Leitindex nicht mehr auf die Beine. Zum Hintergrund: Bei der Wahl in der spanischen Region haben sich die nach Unabhängigkeit strebenden Parteien durchgesetzt. Es besteht also die Gefahr, dass sich Katalonien von Spanien abspaltet. Dies würde nicht ohne Folgen bleiben, steht doch der Landesteil für rund ein Fünftel der Wirtschaftsleistung Spaniens.

Große Herausforderungen



Mit diesem Problem wird sich die - möglicherweise neue - Führung in Madrid im kommenden Jahr auseinandersetzen müssen. Damit nicht genug, ist auch die Arbeitslosenquote mit 21 Prozent immer noch erschreckend hoch. Zudem liegt das Schuldenziel von drei Prozent 2016 in weiter Ferne. Die EU-Kommission erwartet für 2016 ein Defizit von 3,6 Prozent, nach 4,7 Prozent im Jahr zuvor. Dessen ungeachtet schmiert Ministerpräsident Rajoy kurz vor der Wahl den Spaniern Honig um den Mund: Die Einkommensteuer will er in der kommenden Legislaturperiode um zwei Prozentpunkte senken.

Entscheidend dafür, wie es am spanischen Aktienmarkt weitergeht, wird sein, wie die Regierung 2016 den Spagat zwischen Wirtschaftswachstum und Sparen schaffen will. Der Grundstein dafür wäre eigentlich gelegt: Im dritten Quartal schnellte das BIP um 3,4 Prozent nach oben. Positiv ist, dass dieser Anstieg auf die hohe Inlandsnachfrage durch die Konsumenten zurückgeht. Glaubt man den Ökonomen des IWF, wird die konjunkturelle Dynamik anhalten.

Auf Seite 2: Kurs Richtung Outperformance



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Bildquelle: Istockphoto

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