Wie der Konzern aus Neutraubling in der Oberpfalz am Donnerstag weiter mitteilte, wuchs der Umsatz um 4,5 Prozent auf 772,1 Millionen Euro. Die Rendite vor Steuern (EBT-Marge) betrug damit 7,1 Prozent nach 6,8 Prozent im Jahr zuvor.

Für das Gesamtjahr 2016 peilt Krones eine Rendite von 7,0 Prozent an, wie Vorstandschef Christoph Klenk bekräftigte. Diesen Wert hatte Krones im vergangenen Jahr erstmals seit 2007 wieder erreicht - dank Spar- und Effizienzprogramm, mehr Modularisierung oder mehr Einkauf im Ausland. "Wir glauben, dass wir über sieben Prozent hinauskommen können", sagte Klenk, der das Unternehmen seit Jahresanfang als Vorstandschef führt. Details nannte er nicht. Er werde die neuen Mittelfristziele nach dem zweiten oder dritten Quartal präsentieren. Eine zweistellige Rendite sei aber nicht angepeilt. "Große Kunden wie CocaCola, Pepsi oder Heineken würden uns eine Rendite deutlich über zehn Prozent niemals erlauben."

Klenk bekräftigte, in diesem Jahr werde der Umsatz wegen der unsicheren Weltwirtschaft nur um drei Prozent steigen. Ab 2017 wolle Krones wieder stärker wachsen als der Gesamtmarkt, der jährlich um vier bis fünf Prozent zulegen dürfte. Die größten Chancen gebe es in aufstrebenden Regionen wie Afrika oder Asien, während der Konzern in Europa und Nordamerika vor allem davon profitiert, dass die Getränkehersteller ihre Produkte in immer neuen Verpackungen anbieten. In China will Krones den Standort erweitern und mehr Produkte vor Ort fertigen. Für Schub sollen auch Innovationen sorgen, etwa eine schlüsselfertige Kompaktbrauerei für kleine Mittelständler, oder das durch einen Zukauf gestärkte Intralogistik-Geschäft. In der Sparte Prozesstechnik, die im Startquartal in die roten Zahlen rutschte, sollen die Kosten durch ein bereits gestartetes Sparpaket über drei Jahre um rund 30 Millionen Euro sinken.

Reuters