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Merkel besteht auf mehr EU-Geld für türkische Flüchtlingshilfe

Haigerloch/Berlin (Reuters) - Die EU muss der Türkei nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel wie von der Regierung in Ankara gewünscht mehr Geld für die Versorgung syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge zahlen.

Wenige Tage vor dem EU-Gipfel äußerte Merkel auf einer CDU-Wahlveranstaltung im baden-württembergischen Haigerloch Unverständnis für die Debatte unter den 28 EU-Staaten. "Dass wir da überhaupt so lange drüber reden", sagte sie mit Blick auf die türkische Forderung, zusätzlich zu den bereits vereinbarten drei Milliarden für die Flüchtlingsversorgung 2018 eine Anschlussfinanzierung von weiteren drei Milliarden Euro zu erhalten. "Wir wissen doch, dass alles, was bei uns passiert, viel teurer ist und für die Flüchtlinge vielleicht nicht einmal besser. Deshalb halte ich das für absolut richtig", betonte Merkel. Das Geld fließe nicht in den türkischen Haushalt, sondern werde für konkrete Flüchtlingsprojekte in der Türkei gezahlt.

Die Türkei hat der EU angeboten, alle Flüchtlinge und Migranten aufzunehmen, die über das Land und Griechenland in die EU einreisen. Dafür fordert die Regierung in Ankara unter anderem neben einer schnelleren Visaliberalisierung eine Anschlussfinanzierung der Flüchtlingshilfe ab 2018. Der EU-Gipfel soll dies bei der Sitzung am 17. und 18. März beschließen. Merkel verteidigte dies auch mit dem Hinweis, dass die Türkei mit mehr als 2,5 Millionen syrischen Flüchtlingen viel stärker betroffen sei als die EU. "Die Türkei hat so gut wie keine internationale Unterstützung dafür bekommen", sagte sie. Das geplante Abkommen mit der Türkei bezeichnete sie als besten Weg sowohl für die EU als auch die Flüchtlinge.

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