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Nato-Einsatz in Ägäis beginnt in nächsten Tagen

Brüssel/Berlin (Reuters) - Der Nato-Einsatz zur Ortung von Flüchtlingsbooten in der Ägäis soll nach Angaben aus Militärkreisen bis zum EU-Türkei-Gipfel am 7. März beginnen.

Bis dahin sollten die Details mit den Küstenwachen der Türkei und Griechenlands sowie der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex geklärt werden, hieß es am Donnerstag. In der Nacht hatte die Nato Einzelheiten des Einsatzes beschlossen. "Wir werden uns an den internationalen Bemühungen beteiligen, die Menschenschleuserei und die illegale Migration in der Ägäis zu bekämpfen", sagte der Generalsekretär der Militärallianz, Jens Stoltenberg, nach einem Treffen des Nato-Rates. "Diese Krise betrifft uns alle, und wir müssen alle zusammen eine Lösung finden."

Der Nato-Schiffsverband, der die Aufgabe übernehmen wird, liegt derzeit bei Kreta und wird von Deutschland geführt. Er soll künftig Informationen über ablegende Migrantenboote an die türkischen Behörden liefern, so dass die Küstenwache des Landes sie stoppen kann. Der Nato-Verband selbst hat dafür keinen Auftrag. Die Türkei hatte sich vor einigen Wochen bereiterklärt, aus Seenot gerettete Flüchtlinge wiederaufzunehmen. Dies bekräftigte Stoltenberg am Donnerstag erneut. "Sollten Menschen gerettet werden, die über die Türkei kommen, werden sie in die Türkei zurückgebracht", erklärte er.

Grundlage war eine Verständigung zwischen der Türkei und Griechenland, deren Beziehungen seit Jahrzehnten gespannt sind. In der Flüchtlingskrise kooperieren die beiden Länder bisher nur schleppend. Die Nato kam ins Spiel, weil die europäische Grenzschutzbehörde Frontex außerhalb der EU keine exekutiven Befugnisse hat. Viele der Hunderttausenden von Flüchtlingen, die in den vergangenen Monaten nach Europa und vor allem Deutschland kamen, überquerten mit Hilfe von Schleusern das Mittelmeer von der türkischen Küste aus nach Griechenland.

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