"In der EMEA-Region haben wir die kraftlose Konjunktur in Europa und die Eintrübung des Marktes für Nutzfahrzeuge zu spüren bekommen," erläuterte Vorstandschef Werner Deggim. Wachstumstreiber seien aber die Geschäfte in Amerika gewesen, wo die Konjunktur anziehe. Dort brachte der Konzern seine jüngste Übernahme, den Kauf des Wassermanagement-Spezialisten National Diversified Sales für 285 Millionen Dollar (rund 230 Millionen Euro), in trockene Tücher. Die Wettbewerbsbehörden hätten den Zukauf genehmigt, teilte Norma mit.

Insgesamt schwächte sich das Umsatzwachstum im dritten Quartal erwartungsgemäß etwas ab. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 7,4 Prozent auf 519 Millionen Euro, nachdem er im ersten Halbjahr noch um neun Prozent geklettert war. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) erhöhte sich um 8,5 Prozent auf 92,3 Millionen Euro. Damit lag die bereinigte Ebita-Marge im Neunmonatszeitraum bei 17,8 Prozent. Im Gesamtjahr erwartet Norma weiter ein organisches Umsatzwachstum von vier bis sieben Prozent - hinzu kommen noch rund 20 Millionen Euro zusätzlich aus Akquisitionen - und eine bereinigte operative Umsatzrendite (Ebita-Marge) von mehr als 17 Prozent.

Reuters