18.02.2016 12:26:40

OTS: A.T. Kearney / A.T. Kearney: Europäische Hightech-Industrie verliert an ...


A.T. Kearney: Europäische Hightech-Industrie verliert an Boden -

Top-Unternehmen sind jedoch stärker als zuvor (FOTO)

Düsseldorf (ots) -

Unternehmensfusionen und das Internet der Dinge als neue

Wachstumstreiber

"Europa hat unter den weltweiten Top 100 Hightech-Unternehmen

weiter an Boden verloren, doch die verbleibenden Spieler sind stärker

als zuvor", so Axel Freyberg, Partner der globalen

Unternehmensberatung A.T. Kearney und Leiter des Beratungsbereichs

Kommunikation, Medien und Technologie in Europa. Lediglich acht der

globalen Top 100 Hightech-Unternehmen haben ihren Hauptsitz in

Europa. Verglichen mit dem Jahr zuvor, nimmt der Anteil am weltweiten

Umsatz weiter ab - dies sind die Ergebnisse eines Updates der Studie

"Rebooting Europe's High Tech Industry" von A.T. Kearney, die im

Vorfeld des GSMA Mobile World Congress nächste Woche in Barcelona

veröffentlicht wurden.

Noch 2012 konnten die europäischen Hightech-Unternehmen neun

Prozent der Top 100 Umsätze für sich verantworten. Im letzten Jahr

waren es unter anderem in Folge der Übernahme von Nokias

Mobiltelefon-Sparte durch Microsoft, nur sieben bis acht Prozent.

Dennoch konnten europäische Player ihre Position in entscheidenden

Bereichen festigen. "Obwohl Europa mit vielen Herausforderungen zu

kämpfen hat, haben es einige Hightech-Unternehmen geschafft, sich

strategisch günstig auszurichten. Durch Fusionen und Übernahmen ist

Europas Position im High-Tech Business-to-Business (B2B) Bereich

heute sehr gefestigt", kommentiert Freyberg. So entstand aus dem

Zusammenschluss von Alcatel-Lucent und Nokia ein neuer europäischer

Champion im Bereich Kommunikationszubehör und -service. Nicht zuletzt

dadurch dominiert Europa dieses Segment mit 35 bis 40 Prozent Umsatz

unter den Top Ten des Bereichs. Auch bei den Halbleitern gibt es

einen neuen europäischen Top Player: NXP positionierte sich durch die

Übernahme von Freescale erstmals in den Top Ten.

Die neuen Zahlen des Updates der A.T. Kearney Hightech-Studie

zeigen aber ebenfalls, dass nicht nur europäische Unternehmen ihre

Position durch M&A verbessern konnten - auch globale Konkurrenten

nutzen diese Strategie und hindern europäische Hightech-Firmen daran,

an Boden zu gewinnen. So konnte sich Lenovo durch die Akquisition von

Motorola zur Nummer drei bei den Mobiltelefonen und Dell durch ihre

Fusion mit EMC zur Nummer fünf in IT Services und Software

entwickeln.

Die entscheidende Frage lautet nun: Wie kann Europa in Anbetracht

dieser Entwicklungen noch mit der globalen Hightech-Industrie

mithalten? "Um die Position Europas wiederherzustellen, braucht es

eine neue Quelle innovativer Produkte und Wettbewerbsvorteile. Das

Internet der Dinge (IoT) verkörpert genau diesen Wachstumstreiber,

der Europa nun helfen könnte, seinen Hightech-Sektor weiter

voranzutreiben - vorausgesetzt die Bedingungen stimmen", ergänzt Axel

Freyberg. Wie eine weitere Studie von A.T. Kearney "The Internet of

Things - A New Path to European Prosperity" kürzlich belegte, wird

das Internet der Dinge allein in Europa einen 80 Milliarden Euro

Markt für IoT-Lösungen, Software, Komponenten und Dienstleistungen

schaffen.

Trotz einer schwierigen Position im Bereich Komponenten erfüllt

Europa viele der Voraussetzungen, um im IoT-Markt eine führende Rolle

einzunehmen. Die Stärke in Schlüsselbranchen wie Gesundheit,

Automotive und Industrials, spannende Start-ups (zum Beispiel Riot

OS, Ardunio, Raspberry Pi) sowie führende Player in

Kommunikationszubehör und -service (beispielsweise Ericsson und

Nokia) sind nur einige Beispiele, die zeigen, welch entscheidende

Rolle Europas Hightech für das Internet der Dinge spielen könnte.

Freyberg ist sich sicher: "Mit den richtigen Maßnahmen könnte die

Hightech-Landschaft 2025 ein signifikant anderes Bild abgeben - wenn

man jetzt damit beginnt".

Über die Studie

A.T. Kearney hat in den letzten Jahren bereits zwei Studien zur

Zukunft der europäischen Hightech-Industrie veröffentlicht. Die erste

Studie "The Future of Europe's High-Tech Industry" wurde 2012

herausgegeben. Nun hat A.T. Kearney die zweite Studie "Rebooting

Europe's High Tech Industry" überarbeitet und aktuelle Zahlen zum

Hightech-Markt erhoben.

Die Ergebnisse basieren dabei auf den im Kalenderjahr 2015

veröffentlichten Finanzzahlen und geringfügigen Schärfungen bei den

Abgrenzungen der Segmente.

Alle Studien zur europäischen Hightech-Industrie finden Sie hier:

www.atkearney.de/communications-media-technology/ideas-insights

Die aktuelle Studie zum Internet der Dinge finden Sie hier:

http://bit.ly/1SABzq0

Über A.T. Kearney

A.T. Kearney zählt zu den weltweit führenden

Unternehmensberatungen für das Top-Management und berät sowohl global

tätige Konzerne als auch führende mittelständische Unternehmen und

öffentliche Institutionen. Mit strategischer Weitsicht und operativer

Umsetzungsstärke unterstützt das Beratungsunternehmen seine Klienten

bei der Transformation ihres Geschäftes und ihrer Organisation. Im

Mittelpunkt stehen dabei die Themen Wachstum und Innovation,

Technologie und Nachhaltigkeit sowie die Optimierung der

Unternehmensperformance durch das Management von Komplexität in

globalen Produktions- und Lieferketten. A.T. Kearney wurde 1926 in

Chicago gegründet. 1964 eröffnete in Düsseldorf das erste Büro

außerhalb der USA. Heute beschäftigt A.T. Kearney rund 3.500

Mitarbeiter in über 40 Ländern der Welt. Seit 2010 berät das

Unternehmen Klienten klimaneutral.

Weitere Informationen finden Sie unter www.atkearney.de und auf

Facebook: www.facebook.com/atkearney.de.

OTS: A.T. Kearney

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Pressekontakt:

Regina Körner

Director Marketing & Communications

A.T. Kearney GmbH

Dreischeibenhaus 1

40211 Düsseldorf

Germany

+49 211 1377 2550 Direct

+49 175 2659 550 Mobile

Administrative Assistant

+49 211 1377 2307 Cosima Muenz

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter

http://www.presseportal.de/pm/15196/3255056 -

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