OTS: Fraport AG / Fraport-Geschäftsjahr 2015: Positive Entwicklung trotz ...

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WKN: 577330 ISIN: DE0005773303 Fraport AG

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23.09.2016 - 17:59
16.03.2016 07:01:40

Fraport-Geschäftsjahr 2015: Positive Entwicklung trotz

herausfordernder Rahmenbedingungen

Frankfurt (ots) - 61 Millionen Passagiere in Frankfurt / Deutliche

Steigerung der Ergebnisgrößen in 2015 / Verhalten positiver Ausblick

für 2016

Mit Zuwächsen im Passagier-Aufkommen um 2,5 Prozent auf 61

Millionen Passagiere und einer deutlichen Steigerung der

Finanzkennzahlen schloss der Fraport-Konzern das Geschäftsjahr 2015

erfolgreich ab. Der Konzern-Umsatz lag mit 2,58 Milliarden Euro

(adjustiert um IFRIC 12) um 8,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Das

operative Ergebnis (EBITDA) legte um 7,4 Prozent auf 848,8 Millionen

Euro zu, das EBIT stieg um 7,8 Prozent auf 520,5 Millionen Euro. Ein

deutliches Plus verzeichnete das Konzern-Ergebnis mit einer

Steigerung um 18,0 Prozent auf 297 Millionen Euro. Auch der operative

Cash Flow nahm um 28,8 Prozent auf 652,2 Millionen Euro zu,

wohingegen der Free Cash Flow einen noch stärkeren Zuwachs von 59,5

Prozent auf 393,6 Millionen Euro verzeichnete. Nach Anhebung der

Dividende für das Geschäftsjahr 2014, wird der diesjährigen

Hauptversammlung ein Dividendenvorschlag auf dem Vorjahresniveau von

1,35 Euro pro Aktie unterbreitet. Dies entspricht einer

Ausschüttungsquote von 45,1 Prozent des zugrunde liegenden

Konzern-Ergebnisses.

Ausschlaggebend für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung war zum

einen das Passagierwachstum in Frankfurt gepaart mit deutlich höheren

Umsätzen im Retail- und Parkierungsbereich. So hat sich der

Netto-Retail-Erlös pro Passagier gegenüber dem Vorjahreswert um 0,19

Euro oder 5,5 Prozent auf 3,62 Euro im Jahr 2015 erhöht. Darüber

hinaus haben insbesondere die weltweiten Aktivitäten außerhalb

Frankfurts zu dem deutlichen Ergebnisanstieg beigetragen. Begründet

lag dies in den nunmehr ganzjährig konsolidierten

Konzern-Gesellschaften AMU Holding (USA) und Aerodrom Ljubljana

(Slowenien), die in 2014 unterjährig erworben wurden, und einer

erneut exzellenten Entwicklung des Konzern-Flughafens in Lima (Peru),

die noch einmal verstärkt wurde durch die relative Schwäche des Euro

zum US-Dollar.

Der Spatenstich von Terminal 3 am Standort Frankfurt sowie die

Unterzeichnung der Konzessionsverträge zum Betrieb von 14

griechischen Regionalflughäfen markierten wesentliche Ereignisse im

vergangenen Jahr. "Der Baubeginn des dritten Terminals ist ein

wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung der Zukunfts- und

Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Frankfurt. In Griechenland können

wir mit unserem Know-how in Sachen Entwicklung und Management von

Flughäfen einen wichtigen Beitrag für einen prosperierenden Tourismus

und zusätzliche Arbeitsplätze leisten. Daher sind wir überzeugt, mit

der Übernahme des Betriebs der griechischen Flughäfen eine

Win-Win-Situation für Griechenland und Fraport zu schaffen", so Dr.

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Zum abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt sich Schulte zufrieden, für

2016 erwartet Schulte jedoch eine "rauere See": "Im Jahr 2015 haben

wir eine deutliche Verbesserung der Ergebnisgrößen wie auch der

Finanzmittel und damit der Bilanzrelation Nettofinanzverschuldung zu

Eigenkapital erreicht. Entscheidend ist jetzt jedoch der Blick nach

vorne und der ist infolge terroristischer Anschläge aktuell durch

verhaltene Urlaubsflugbuchungen in Deutschland und deutliche

Passagierrückgänge in der Türkei gekennzeichnet."

Angesichts dieser Unsicherheiten rechnet Fraport für das

Geschäftsjahr 2016 bei einem Passagierzuwachs in Frankfurt zwischen

einem und drei Prozent mit einer Entwicklung der operativen

Konzern-Ergebnisgrößen EBITDA und EBIT von leicht über dem

2015er-Niveau bis hin zu plus 30 Millionen Euro. Weiterhin rechnet

der Vorstand bei Umsatzerlösen von bis zu 2,65 Milliarden Euro mit

einem Konzern-Ergebnis auf Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres

bis hin zu leicht darüber. Dies ist abhängig davon, wie sich die

Situation insbesondere bei dem türkischen Konzessionsflughafen

Antalya weiter entwickelt. Die Prognose berücksichtigt nicht den

Transaktionsabschluss zum Betrieb der griechischen Regionalflughäfen.

Das internationale Portfolio wies im vergangenen Jahr eine

uneinheitliche Verkehrsentwicklung auf. Während die Flughäfen

Ljubljana, Lima, Hannover und Xi'an ein erfreuliches Wachstum

verzeichneten, notierten die bulgarischen Twin Star-Flughäfen Varna

und Burgas gemeinsam sowie Antalya und St. Petersburg rückläufige

Passagierzahlen, die unter anderem auf die politische Situation

innerhalb Russlands zurückzuführen war.

Die Schwäche des Welthandels und die wirtschaftlichen Probleme

einiger Industrie- und Schwellenländern trugen zu einem um 2,6

Prozent rückläufigen Cargo-Aufkommen von 2,1 Millionen Tonnen in

Frankfurt bei.

Die einzelnen Segmente im Überblick:

Aviation: Der Segment-Umsatz konnte durch das Passagierwachstum am

Standort Frankfurt sowie durch die Anhebung der Flughafenentgelte um

4,9 Prozent auf 927,3 Millionen Euro gesteigert werden. Das

Segment-EBITDA blieb trotz des Umsatzanstiegs und höherer Erträge aus

Rückstellungsauflösungen mit plus 0,3 Prozent und 237,5 Millionen

Euro auf Vorjahresniveau. Deutlich gestiegene Aufwendungen durch

höhere Personalkosten und die Bildung einer Rückstellung für die

Übergangsversorgung der Werkfeuerwehrleute wirkten sich auf das

EBITDA im Segment Aviation aus. Mit einem leichten Anstieg von 0,7

Prozent verbesserte sich das Segment-EBIT auf 116,3 Millionen Euro.

Retail & Real Estate: Das Segment Retail & Real Estate

verzeichnete im Berichtsjahr ein deutliches Umsatzwachstum um 32,5

Millionen Euro auf 488,2 Millionen Euro (plus 7,1 Prozent).

Zusätzliche Erlöse im Retail-Geschäft bedingt durch die gestiegene

Anzahl an Fluggästen begünstigten diese Entwicklung. Insbesondere der

hohe Anteil interkontinental reisender Passagiere mit großem

Ausgabeverhalten wirkte sich umsatzsteigernd aus. Auch die Abwertung

des Euros gegenüber anderen internationalen Währungen, Einnahmen aus

Vermietung und Parkierung sowie die Veräußerung von Grundstücken auf

dem Mönchhof-Gelände wirkten sich positiv aus. Das Segment-EBITDA

stieg aufgrund höherer Erträge auf 378,8 Millionen Euro (plus 6,3

Prozent), während das EBIT um 7,3 Prozent auf 295,1 Millionen Euro

zulegte.

Ground Handling: Mit 673,1 Millionen Euro lagen die Umsatzerlöse

um 2,6 Prozent oder 16,9 Millionen Euro über dem Vorjahreswert.

Höhere Passagierzahlen, gestiegene Höchststartgewichte und die

Anhebung der Infrastrukturentgelte führten zu diesem Wachstum, das

wiederum auf den Anstieg des Segment-EBITDAs auf 46,4 Millionen Euro

einzahlt (plus 4,7 Prozent). Der Rückgang des EBITs auf 6,0 Millionen

Euro (minus 20,0 Prozent) ist unter anderem mit dem Anteilsverkauf

der FCS Frankfurt Cargo Services GmbH begründet.

External Acitivies & Services: Bereinigt um die ergebnisneutrale

Erfassung kapazitativer Investitionen (IFRIC 12) erhöhte sich der

Umsatz auf 495,2 Millionen Euro (plus 27,7 Prozent). Der Anstieg der

Umsatzerlöse resultierte aus der positiven Verkehrsentwicklung in

Lima (Peru), den in 2014 unterjährig erworbenen

Konzern-Gesellschaften AMU Holdings (USA) und Aerodrom Ljubljana

(Slowenien) sowie aus der Umrechnung der in US-Dollar erfassten

Umsätze der Konzern-Gesellschaft Lima in die Konzern-Währung Euro.

Das Segment-EBITDA steigerte sich deutlich um 22,1 Prozent auf 186,1

Millionen Euro, das Segment-EBIT lag mit 103,1 Millionen Euro (plus

21,6 Prozent) über dem Vorjahreswert.

Die Präsentation sowie den Link zum Live-Stream der

Bilanzpressekonferenz finden Sie ab 10:30 Uhr in der

Online-Pressemappe unter http://www.fraport.de/de/presse.html.

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newsroom: http://www.presseportal.de/nr/31522

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Pressekontakt:

Fraport AG

Christopher Holschier

Unternehmenskommunikation

Pressestelle

60547 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 690-70553

c.holschier@fraport.de

www.fraport.de

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