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ROUNDUP/RWE will ein Fünftel der Stellen im britischen Energievertrieb streichen

WKN: 703712 ISIN: DE0007037129 RWE AG St.
15,95 EUR
0,03 EUR 0,19 %
27.07.2016 - 16:54
08.03.2016 10:16:40

ESSEN (dpa-AFX) - Mit einem harten Sparprogramm will der Energiekonzern RWE seinen angeschlagenen Strom- und Gasvertrieb in Großbritannien sanieren. Die Tochter Npower kündigte am Dienstag an, sich von rund einem Fünftel der Beschäftigten trennen zu wollen. Rund 11 500 Menschen arbeiten den Angaben zufolge derzeit im britischen Vertriebsgeschäft, davon sollen nun 2400 gehen. Knapp die Hälfte der Stellenstreichungen sind bei den rund 6700 Festangestellten geplant. Npower war im vergangenen Jahr in schweres Fahrwasser geraten, weil eine Umstellung eines Computersystems für Kundenabrechnungen völlig misslang.

"Was dort passiert ist, war ein Desaster", erklärte Konzernchef Peter Terium. In der Folge häuften sich die Beschwerden. Kunden kündigten scharenweise und konnten oft nur mit satten Rabatten gehalten werden. Unter dem Strich verlor RWE in Großbritannien dennoch mehr als 350 000 seiner zuvor gut fünf Millionen Privat- und Gewerbekunden.

'WOLLEN 2018 AUS DEM TAL DER TRÄNEN HERAUS SEIN'

Hinzu kamen Belastungen aus staatlichen Vorgaben, mit denen die großen britischen Stromversorger wie RWE Npower Kunden beim Stromsparen unterstützen müssen. Als Folge verbuchte RWE auf seinem zweitwichtigsten Markt nach Deutschland für 2015 einen betrieblichen Verlust von 137 Millionen Euro nach einem Gewinn von 227 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Auch in diesem Jahr rechnet der Konzern angesichts des Sanierungsprogramms mit Belastungen in Großbritannien.

Terium verteidigte seine Rolle in dem Fall: "Wir haben schnell und konsequent durchgegriffen." So habe der Konzern Mitte 2015 das britische Management ausgetauscht. Zwei Jahre lang hat es nun, um das Geschäft wieder auf Vordermann zu bringen. "2018 wollen wir in Großbritannien aus dem Tal der Tränen heraus sein", sagte Terium. Dafür sollen die Prozesse vereinfacht und die operativen Kosten gesenkt werden. Dazu legt RWE etwa Standorte zusammen.

KUNDENBESCHWERDEN IN GROßBRITANNIEN GESUNKEN

Zudem gelte es, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Es gebe schon Erfolge, sagte Terium. So sei die Zahl der Kundenbeschwerden Ende 2015 um 50 Prozent gesunken. Damit liege Npower auf Platz drei unter den sechs großen britischen Versorgern. Zuvor war die RWE-Tochter lange das Schlusslicht gewesen. enl/fbr

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