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ROUNDUP/US-Notenbank: Wirtschaft wächst bei geringem Preisauftrieb

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die amerikanische Wirtschaft ist um die Jahreswende herum weiter gewachsen. Allerdings war das Wachstumstempo uneinheitlich, wie aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Konjunkturbericht (Beige Book) der US-Notenbank hervorgeht. Im Zeitraum Mitte November bis Anfang Januar sei das Wachstum in zwei von zwölf Notenbankdistrikten moderat ausgefallen, in sieben anderen Bezirken dagegen eher mäßig. Eine Distrikt habe von konjunkturellem Aufwind berichtet, zwei andere dagegen von einer verhaltenen Aktivität.

Die Löhne und Gehälter seien unter dem Strich allenfalls moderat gestiegen, während die Preise nur "minimal" zugelegt hätten. Die Ausgaben der privaten Haushalte seien moderat gestiegen. Die Aktivität in der Industrie habe sich in den meisten Notenbankbezirken weiter abgeschwächt, was vor allem eine Folge des starken Dollar sei, der die Nachfrage belaste. Am Immobilienmarkt habe sich die Lage ebenso verbessert wie am Arbeitsmarkt.

Der Konjunkturbericht der Fed deckt sich im Wesentlichen mit zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten. Obwohl nicht alle Zahlen überzeugen konnten, gehen die meisten Fachleute von einem anhaltend soliden Wachstumstempo aus. Die Inflation ist dagegen seit längerem außergewöhnlich schwach, was vor allem - aber nicht nur - eine Folge der stark gefallenen Preise für Rohöl und andere Rohstoffe ist. Die Lage am Arbeitsmarkt nähert sich der Vollbeschäftigung, ohne dass dies jedoch zu stärker steigenden Löhnen geführt hat.

Im Dezember hatte sich die Fed mit einer kleinen Zinsanhebung von ihrer jahrelangen Nullzinspolitik verabschiedet und dies unter anderem mit der guten Lage am Arbeitsmarkt begründet. Für das laufende Jahr stellt sie nach Maßgabe der konjunkturellen Entwicklung weitere Anhebungen in Aussicht. Zuletzt haben mehrere ranghohe Notenbanker die Lohn- und Inflationsentwicklung als zentral für die weitere Geldpolitik bezeichnet. Die Fed hat neben einem Beschäftigungsziel auch ein Preisziel, sie muss also sowohl die konjunkturelle Entwicklung als auch die Inflation im Auge behalten./bgf/men

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