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INTERVIEW

Robert Halver: Im Dax ist ein Rückschlag bis unter 9000 Punkte möglich

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27.01.2016 07:24:00

Investoren sind derzeit ungewöhnlich nervös. Alleine am Mittwoch hat der Dax fast drei Prozent verloren, seit Jahresanfang liegt das Kursminus inzwischen bei gut zwölf Prozent. Wie Aktienexperte Robert Halver von der Baader Bank den Markt sieht, was Anleger jetzt tun sollten. Von Thomas Schmidtutz

Herr Halver, der Dax hat im Januar einen Horrorstart hingelegt. Alleine am Mittwoch ging es um fast drei Prozent nach unten. Alleine seit Jahresanfang liegt das Minus inzwischen bei 12,5 Prozent. Was sind die Gründe für die Talfahrt?


Es ist das Trio Infernale. Es ist Chinas Konjunkturschwäche, es ist der einbrechende Ölpreis, der als Menetekel für die Weltkonjunktur im Sinne einer schwache Nachfragte der Rohstoffländer betrachtet wird, und es ist die Euro-Sklerose, also die Angst, dass sich Europa zersetzt.

Wie tief kann es noch gehen?


Die Märkte müssen sich erst austoben. Charttechnisch ist im Dax ein Rückschlag unter die Marke von 9000 Punkten theoretisch möglich.

Aber der Markt ist überverkauft, die Konjunktur in Deutschland brummt und die Bewertungen im Dax inzwischen sehr moderat. Aktuell liegen wir beim einem 2016er-KGV von 11,5.


Leider mussten wir in der Vergangenheit oft genug feststellen, dass eine miese Stimmung an den Finanzmärkten auch die Realwirtschaft handicapt. Wir sind eben alle Menschen mit Gefühlen, keine Konsum- und Investitionsmaschinen. Wäre der Aktienmarkt in China seit Jahresanfang nicht so eingebrochen, wäre die chinesische Wachstumsdiskussion nicht so massiv aufgekommen, und auch der Druck auf den Ölpreis wäre vermutlich weniger stark ausgefallen. China hat schlafende Hunde geweckt. Hier können Maos Erben vom Leid geprüften Westen durchaus noch viel lernen: Der Zweck heiligt die Mittel.

Auf Seite 2: Wie gefährlich sind die fallenden Ölpreise?



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