01.03.2016 11:42:00

Russland - Haben Waffenruhe in Syrien nicht gebrochen


Washington (Reuters) - Trotz zahlreicher gemeldeter Gefechte sieht US-Außenminister John Kerry die seit dem Wochenende geltende Waffenruhe in Syrien als derzeit nicht gefährdet an.

Man gehe allen Berichten über Verletzungen der Waffenruhe nach, versicherte Kerry am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Washington. Er appelliere aber an alle Konfliktparteien, nicht nach Wegen zu suchen, sich der Waffenruhe zu entziehen. Er habe sich mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow darauf verständigt, einen Mechanismus zu entwickeln, der sicherstelle, dass alle Angriffe in Syrien wirklich der von der Waffenruhe ausgenommenen Bekämpfung der Islamistengruppen Islamischer Staat und Nusra-Front gälten.

Zuvor hatte die gemäßigten Opposition angesichts fortdauernder Angriffe der Regierungstruppen die Waffenruhe als gescheitert bezeichnet. "Wir sehen uns nicht mit einer Verletzung der Feuerpause konfrontiert, sondern mit einer kompletten Annullierung", sagte der Vorsitzende der von Saudi-Arabien unterstützten Oppositions-Verhandlungsdelegation, Asaad al-Subi, einem Fernsehsender.

Die syrische Regierung und die Rebellen hatten vergangene Woche den von den USA und Russland vereinbarten Plan für eine zweiwöchige Waffenruhe angenommen. Die Vereinten Nationen hoffen, dass die erste Feuerpause nach knapp fünf Jahren Bürgerkrieg ein erster Schritt hin zu einem umfassenderen Waffenstillstand ist.

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