Schwacher Stahlmarkt setzt Thyssenkrupp zu

Schwacher Stahlmarkt setzt Thyssenkrupp zu

WKN: 750000 ISIN: DE0007500001 thyssenkrupp AG

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18.08.2017 - 17:59
29.01.2016 15:37:00

Bochum (Reuters) - Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger hat die Aktionäre wegen des schwächelnden Stahlgeschäfts auf Rückschläge vorbereitet.

"Der Start in das laufende Geschäftsjahr war geprägt von einem erheblich verschlechterten Werkstoffumfeld", sagte der Manager am Freitag auf der Hauptversammlung des Konzerns in Bochum laut Redetext. Er bekräftigte die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende September). "Die Erreichung unserer Ziele setzt allerdings eine deutliche Erholung der Werkstoffmärkte in der zweiten Jahreshälfte voraus."

Thyssenkrupp peilt im Gesamtjahr einen um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn von 1,6 bis 1,9 (Vorjahr: 1,67) Milliarden Euro an. Für das erste Quartal, über dass der Konzern am 12. Februar berichtet, hatte das Unternehmen einen "leichten Rückgang" des im Vorjahreszeitraum erzielten operativen Gewinns von 317 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der Stahlsparte machen Überkapazitäten, Preisdruck und Billigimporte aus China zu schaffen. Hiesinger rechnet damit, dass es zu einer Konsolidierung der Stahlbranche kommen könnte, nennt aber keinen Zeitraum. "Eine Konsolidierung der europäischen Flachstahlgeschäfte wäre hier ein möglicher Schritt nach vorne." Die aktuell kritische Lage erhöhe den Druck dafür.

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