Spahn will weniger Regulierung am Arbeitsmarkt wegen Flüchtlingen

Spahn will weniger Regulierung am Arbeitsmarkt wegen Flüchtlingen
08.03.2016 19:09:40

BERLIN (dpa-AFX) - Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jens Spahn, will Flüchtlinge und Geringqualifizierte durch gelockerte Arbeitsmarktregeln leichter in Jobs bringen. "Wir werden Hunderttausende neue Menschen im Land nur gut versorgen und integrieren können, wenn die Wirtschaft weiter gut läuft", sagte der CDU-Politiker dem "Handelsblatt" (Mittwoch). "Wir sollten den Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte öffnen: Praktika ohne Mindestlohn, Wegfall der Vorrangprüfung, Förderung der Zeitarbeit. Das fördert die Integration", sagte Spahn.

Die Vorrangprüfung verlangt heute, dass eine Firma erst dann eine Stelle mit einem Ausländer aus einem Land außerhalb der EU besetzen darf, wenn sich kein deutscher oder EU-Bewerber findet. Spahn hält diese Prüfung für überflüssig, weil deutsche Bewerber wegen der Sprache ohnehin einen Vorteil im Wettbewerb mit einem gleich qualifizierten Ausländer hätten. Die Wirtschaftsminister der Länder hatten sich vor drei Monaten mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Vorrangprüfung bei der Jobvergabe für zwei Jahre auszusetzen./kr/DP/he

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