10.02.2016 13:51:54

London (Reuters) - Die von Saudi-Arabien unterstützten Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad haben ihre Teilnahme an der Fortsetzung der Friedensgespräche Ende Februar angekündigt.

"Wir haben keine Vorbedingungen", sagte der Sprecher der Gruppe, Salim al-Muslat, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Man verlange nur die Umsetzung einer Resolution des UN-Sicherheitsrates. Wenn Zivilisten nicht mehr getötet würden, werde es eine Lösung geben. Er forderte zudem von den USA, sich stärker für ein Ende der russischen Luftangriffe in Syrien einzusetzen. Sie haben dazu geführt, dass Assads Truppen auf dem Vormarsch sind.

Als Reaktion auf die verstärkten Kämpfe in Syrien hatten die Vereinten Nationen die Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und der Opposition in Genf bis Ende Februar ausgesetzt. Bereits am Donnerstag beraten in München die Außenminister der Staaten, die die Gespräche im Herbst auf den Weg gebracht hatten, über einen Ausweg aus der Lage. Auch Al-Muslat kündigte eine Teilnahme in München an. Zur Vorbereitung des Treffens telefonierte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow. Über Einzelheiten schwiegen sich beide Seiten aus.

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