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Tausende gedenken am Jahrestag der Opfer von Germanwings-Flug

24.03.2016 12:31:58

Berlin (Reuters) - In Deutschland und Frankreich haben Tausende Menschen am Donnerstag der Opfer des abgestürzten Germanwings-Flugs von Barcelona nach Düsseldorf gedacht.

"Dieser tragische Absturz hat unglaubliches Unglück über viele, viele Menschen gebracht", sagte der Chef der Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa, Carsten Spohr, am Donnerstag in Le Vernet. Die Fluggesellschaft hat rund 800 Angehörige am Jahrestag der Katastrophe an den Absturzort gebracht, um dort der 150 Toten zu gedenken. Spohr betonte, man wolle sich mit den Angehörigen in der Entschädigungsfrage schnell einigen: "Wir haben von Anfang an gesagt, wir werden uns großzügig zeigen, und wir haben uns großzügig gezeigt", sagte er. "Wir sind an einer konstruktiven Lösung interessiert. Ich bin zuversichtlich."

Der Konzern hat den Familien bislang nach eigenen Angaben insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag gezahlt. Die Summen liegen demnach individuell bei mindestens 100.000 Euro und betragen auch über eine Million Euro.

Im nordrhein-westfälischen Haltern am See versammelten sich um 10.41 Uhr, der Absturz-Minute, mehrere Hundert Menschen auf dem Marktplatz vor der katholischen Kirche zu einer Schweigeminute. Die Kirchen der Stadt läuteten ihre Totenglocken. Die Zahl der Opfer aus dem Ort ist besonders hoch, da eine Schülergruppe nach einem Austausch auf dem Rückweg aus Spanien an Bord war. Am Düsseldorfer Flughafen, dem Ziel des Flugs, wurde im "Raum der Stille" eine Gedenktafel mit der Inschrift "Stärker als der Tod ist die Liebe" enthüllt. Auch im Flughafen wurde mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht.

Germanwings-Flug 4U9525 war von dem schwer depressiven Co-Piloten Andreas L. in den französischen Alpen absichtlich zum Absturz gebracht worden. Es gab keine Überlebenden. Die Katastrophe hat eine Debatte über Sicherheitsvorkehrungen, medizinische Piloten-Tests sowie die ärztliche Schweigepflicht bei seelischen Erkrankungen ausgelöst.

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