AUTOMOBIL

US-Automarkt läuft und läuft und läuft - aber ohne Volkswagen

US-Automarkt läuft und läuft und läuft - aber ohne Volkswagen

WKN: 710000 ISIN: DE0007100000 Daimler AG

61,26 EUR
0,02 EUR 0,03 %
26.08.2016 - 17:55
02.03.2016 07:44:00

Der Boom am US-Automarkt reißt nicht ab - doch Volkswagen bleibt weiter außen vor. Der Absatzschwund der von einem Abgasskandal gebeutelten Wolfsburger setzte sich im abgelaufenen Monat fort.

Während die Branche im Schnitt etwa acht Prozent mehr Fahrzeuge verkaufte als vor Jahresfrist und den besten Februar-Wert seit 15 Jahren erzielte, muss Volkswagen of America einen Einbruch von 13 Prozent auf gut 22.231 Fahrzeuge verkraften. Die Konzerntochter führte dies am Dienstag auf saisonale Effekte zurück.

Nach dem Rekordjahr 2015 auf dem US-Markt und deutlichen Zuwächsen im Januar waren viele Analysten davon ausgegangen, dass der Höhepunkt allmählich erreicht sei. Doch eine Abkühlung zeichnet sich bislang nicht ab. Die Rahmenbedingungen sind anhaltend günstig: Benzin und Kredite kosten wenig, der Arbeitsmarkt floriert und die Löhne steigen. "Die Verbraucher sind zwar weiter insgesamt vorsichtig, aber immerhin zuversichtlich genug, sich ein Auto leisten zu können", erläuterte Analyst Sam Bullard von der Bank Wells Fargo.

Rund zehnmal so viele Wagen wie VW verkaufte Marktführer General Motors (GM), der allerdings einen Rückgang von 1,5 Prozent verbuchte. Hintergrund seien deutlich geringere Auslieferungen an Autovermietungsfirmen. Ansonsten gab es überwiegend kräftige Zuwächse. Der US-Branchenzweite Ford schaffte ein Plus von 20 Prozent, Toyota vier Prozent und Fiat Chrysler knapp zwölf Prozent. Sowohl bei Chrysler als auch bei Ford waren vor allem Geländewagen und Pickup-Trucks gefragt. Auch VW konnte mit einem SUV punkten. Der Tiguan wurde über 3000 Mal verkauft, ein Plus von 78 Prozent.

Durchwachsen fiel die Bilanz der deutschen Hersteller aus. Die Marke BMW setzte fast elf Prozent weniger ab. Mercedes-Benz fuhr ein Minus von 0,5 Prozent ein. Dagegen erzielte die Volkswagen-Tochter Audi ein Wachstum von gut zwei Prozent, Porsche von elf Prozent.

Reuters

Weitere Links:


Bildquelle: Hasselblad

Aktien in diesem Artikel

Audi AG 625,05 0,00% Audi AG
BMW AG 77,23 1,33% BMW AG
Daimler AG 61,70 0,87% Daimler AG
Fiat Chrysler Automobiles (FCA) 6,15 0,64% Fiat Chrysler Automobiles (FCA)
Porsche Automobil Holding SE Vz 45,38 2,46% Porsche Automobil Holding SE Vz
Toyota Motor Corp. 52,61 -1,45% Toyota Motor Corp.
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 124,20 3,16% Volkswagen AG Vz. (VW AG)

Rohstoffe in diesem Artikel

Super Benzin 1,28 0,01
0,55

Nachrichten zu Daimler AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen

Aktienempfehlungen zu Daimler AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
22.08.16 Daimler buy Commerzbank AG
19.08.16 Daimler buy Goldman Sachs Group Inc.
09.08.16 Daimler Hold Jefferies & Company Inc.
08.08.16 Daimler Equal-Weight Morgan Stanley
29.07.16 Daimler Underperform BNP PARIBAS
mehr Aktienempfehlungen

Anmeldung notwendig

Benutzername oder E-Mail:
Passwort:
Anmelden
Um diese Funktionalität nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Falls Sie noch kein Benutzerkonto bei boerse-online.de besitzen, können Sie sich hier kostenlos registrieren.

Eintrag hinzufügen

Nachrichten

  • Nachrichten zu Aktien
  • Alle Nachrichten
pagehit