VW-Nutzfahrzeug-Chef sieht keinen Anlass für Notverkauf der Sparte

VW-Nutzfahrzeug-Chef sieht keinen Anlass für Notverkauf der Sparte

WKN: 710000 ISIN: DE0007100000 Daimler AG

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27.02.2017 - 08:39
31.01.2016 12:41:52

Frankfurt (Reuters) - Der Chef des VW-Nutzfahrzeug-Geschäftes sieht derzeit keinen Druck für eine Veräußerung der Sparte.

"Die operativen Ergebnisse im Volkswagen-Konzern sind gut, trotz allem. Es wird keinen Notverkauf geben", sagte Andreas Renschler der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Gefragt ob die VW-Trucks als eigenständige Firma an die Börse könnten, antwortete der Manager: "Möglich ist alles, aber nur, wenn es strategisch Sinn macht." Wichtig sei dem Konzern gewesen, die Sparte so aufzustellen, dass sie "eigenständig marschieren" könne.

Der Wolfsburger Autohersteller hat seine Lkw-Töchter MAN und Scania unter dem Dach einer Holding zusammengefasst. Seit einem Jahr ist der frühere Daimler-Manager Renschler Chef des Lkw-Geschäftes von VW. Er ist angetreten, um aus MAN und Scania eine schlagkräftige Allianz zu schmieden, die es mit den führenden Lkw-Herstellern Daimler und Volvo aufnehmen soll.

Volkswagen kämpft mit den Folgen des Diesel-Abgasskandals. Der Konzern hatte im September auf Druck der US-Umweltbehörde EPA zugegeben, eine Software zur Manipulation des Schadstoff-Ausstoßes eingesetzt zu haben. Weltweit sind davon elf Millionen Fahrzeuge betroffen, davon 8,5 Millionen in Europa.

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