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Wieder Tritt gefasst

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01.07.2016 - 16:47
22.02.2016 07:36:00

Die Aussicht auf steigende Ölpreise und eine moderatere Notenbankpolitik hat die Kurse kräftig gestützt. Doch die globalen Konjunkturrisiken bleiben weiter bestehen. Von Wolfgang Ehrensberger

Die Hoffnung auf ein Ende des Ölpreisverfalls und eine moderatere Straffung der US-Geldpolitik hat den Börsen in der zurückliegenden Woche neuen Auftrieb gegeben. Nachdem der DAX in den vergangenen Tagen rund acht Prozent -zulegen konnte, bremsten am Freitag Gewinnmitnahmen den Leitindex wieder ab. Für den Nachmittag (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) standen zudem wichtige US-Konjunkturdaten an.

Aktienstratege Ralf Zimmermann vom Bankhaus Lampe sieht auf dem aktuellen Kursniveau weiter Kaufgelegenheiten, verweist aber auch auf zunehmende Risiken in den kommenden Monaten, die weitere Tiefstände bei den Indizes erwarten lassen. Der Bankhaus-Lampe-Experte hat deshalb sein DAX-Ziel zum Jahresende von 11 200 auf 10 800 Punkte gesenkt. "Auch wenn sich Erholungstendenzen abzeichnen, ist es zu früh, um aggressiver einzusteigen", sagte Zimmermann, der in einer schwächeren Weltwirtschaft weiter das Hauptrisiko sieht.

Skeptischer OECD-Ausblick



In dieses Szenario passt auch der skeptischere Konjunkturausblick der Industriestaaten-Organisation OECD. Sie hat am Donnerstag ihre Wachstums-prognosen für die Weltwirtschaft, die USA, die Eurozone und Deutschland teilweise deutlich gesenkt.

Die globale Konjunktur dürfte demnach in diesem Jahr nur noch um drei Prozent zulegen und im nächsten Jahr um 3,3 Prozent. Der deutschen Wirtschaft traut die OECD in diesem Jahr nur noch ein Wachstum von 1,3 (bisher: 1,8) Prozent zu, das sich im nächsten Jahr auf 1,7 (2,0) Prozent erhöhen dürfte.

Der starke Ölpreisverfall um bis zu 70 Prozent seit Mitte 2015 hatte in den vergangenen Wochen zudem Zweifel an der Bonität der Ölförderländer aufkommen lassen. In den Sog waren auch Ölförderunternehmen insbesondere in den USA geraten, die den Rohstoff mithilfe des teuren Fracking-Verfahrens herstellen. Käme es zu Unternehmenspleiten, könnte dies auch für die Banken gefährlich werden, die dann auf ihren Krediten sitzen blieben.

Auf Seite 2: Moderatere US-Geldpolitik



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Bildquelle: Julian Mezger

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