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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 11.03.2016

Top-Ökonomen rügen EZB-Beschlüsse: 'Stützung von Zombie-Banken'

BERLIN - Die jüngsten geldpolitischen Beschlüsse der Europäischen Zentralbank stoßen bei führenden Ökonomen in Deutschland auf massive Kritik. Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn, der Wirtschaftsweise Lars Feld und der Präsident des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Clemens Fuest, äußerten in der "Bild"-Zeitung (Freitag) völliges Unverständnis für die Entscheidungen der Währungshüter. "Die EZB verleiht jetzt Geld zu einem negativen Zins von bis zu 0,4 Prozent an die Banken", sagte Sinn dem Blatt. "Das ist eine verbotene Subventionspolitik zu Stützung von Zombie-Banken und konkursgefährdeten Staaten."

EZB-Vize rechtfertigt geldpolitisches Feuerwerk

FRANKFURT - Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Vítor Constâncio, hat in einem ungewöhnlichen Schritt die jüngsten geldpolitischen Entscheidungen verteidigt. Nachdem die EZB am Donnerstag überraschend ein weitreichendes Bündel an Maßnahmen gegen die schleppende Konjunktur und schwache Inflation beschlossen hatte, ging der Notenbank-Vize am Freitag in die Offensive.

Positives Echo für EZB-Maßnahmen in großen Euro-Volkswirtschaften

ROM/MADRID/PARIS - Weitestgehend positiv haben die Medien in den großen Volkswirtschaften der Eurozone auf das Maßnahmenpaket der Europäischen Zentralbank (EZB) reagiert. Lob gibt es vor allem für EZB-Präsident Mario Draghi. Die Notenbank hatte unter anderem den Leitzins auf Null Prozent gesenkt und die Strafzinsen auf 0,4 Prozent erhöht. Zudem will sie von April an monatlich 80 Milliarden Euro statt bisher 60 Milliarden in den Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren pumpen.

Zahl der Firmenpleiten auf niedrigstem Stand seit 1999

WIESBADEN - Dank der stabilen Konjunktur und der Rekordbeschäftigung sind im vergangenen Jahr erneut weniger Unternehmen und Privatleute in Deutschland in die Pleite gerutscht. Die Zahl der Firmenzusammenbrüche sank auf den niedrigsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung 1999, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

USA: Einfuhrpreise sinken deutlich weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Preise für eingeführte Güter im Februar weniger gefallen als erwartet. Die Importpreise seien im Monatsvergleich um 0,3 Prozent gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten mit einem Rückgang um 0,7 Prozent gerechnet.

Deutschland: Preisniveau stagniert

WIESBADEN - In Deutschland hat das Preisniveau zuletzt stagniert. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, blieben die Verbraucherpreise im Februar zum Vorjahresmonat unverändert. Im Januar hatte die Inflationsrate noch bei 0,5 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat lagen die Lebenshaltungskosten im Februar um 0,4 Prozent höher. Die Statistiker bestätigten damit eine erste Schätzung von Ende Februar.

Italien: Industrieproduktion steigt so stark wie seit August 2011 nicht mehr

ROM - Die italienische Industrieproduktion ist im Januar deutlich stärker als erwartet gestiegen. Die Produktion habe um 1,9 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das Statistikamt Istat am Freitag mit. Dies ist der höchste Anstieg seit August 2011. Volkswirte hatten lediglich mit einem Zuwachs um 0,7 Prozent gerechnet.

China: Yuan-Kurs so stark wie seit Ende 2015 nicht mehr

PEKING - Der chinesische Yuan (Renminbi) ist zum US-Dollar auf den höchsten Stand seit Ende 2015 gestiegen. Die Chinesische Notenbank setzte den Referenzkurs zum Dollar am Freitag auf 6,4905 Yuan fest. Am Vortag hatte der Kurs noch bei 6,5127 Dollar gelegen. Der Anstieg des Yuan war mit 0,34 Prozent der stärkste seit dem 2. November. Und der Kurs war zuletzt am 30. Dezember höher.

Spanien: Verbraucherpreise fallen stärker als erwartet

MADRID - In Spanien sind die Verbraucherpreise im Februar stärker gefallen als noch in einer ersten Schätzung ermittelt. Der nach europäischer Methode errechnete Preisindex HVPI sank um 1,0 Prozent zum Vorjahr, teilte das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mit. In einer ersten Schätzung war noch ein Rückgang von 0,9 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

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