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DIFFERENZKONTRAKTE

CFD: Drei Buchstaben, ein Ziel

02.04.2014 14:25:02

Neue Zahlen zeigen, dass der CFD-Handel trotz hoher Risiken zunimmt. Was Investoren zu dieser Anlageklasse wissen sollten. Von Wolfgang Hagl

Wer an diesem Wochenende über die Messe Invest in Stuttgart schlendert, wird auf viele Trader stoßen. Äußerlich unterscheidet sich diese Spezies nicht von gewöhnlichen Anlegern. Allenfalls könnten ihre Vertreter ein wenig blasser sein, denn schließlich verbringen sie unzählige Stunden vor dem Rechner, um Kurse, Charts und Nachrichten zu verfolgen. Diese Leidenschaft verfolgt das Ziel, mit dem kurzfristigen Handel von Wertpapieren möglichst hohe Renditen einzufahren. Die Invest trägt der steigenden Beliebtheit dieser Anlageform Rechnung. Trading zählt in diesem Jahr zu den sechs Themenschwerpunkten der Stuttgarter Finanzmesse. Bei Vorträgen, Seminaren und Live-Demonstrationen können sich die Besucher ausführlich informieren und den Profis über die Schultern schauen.

Um die Gunst der Trader buhlen dabei nicht nur Onlinebroker und Zertifikateemittenten. Auch mehrere Anbieter sogenannter Contracts for Difference (CFD) sind vertreten. Mit einem CFD setzen Anleger auf die absolute Differenz zwischen dem Ein- und dem Ausstiegskurs. Dazu halten sie den zugrunde liegenden Wert nicht direkt. Vielmehr reicht eine kleine Sicherheitsleistung, die im Fachjargon Margin genannt wird, um die volle Positionierung zu erreichen. Durch diese Gestaltung entsteht ein kräftiger Hebeleffekt, der für viele Trader den Reiz des CFD ausmacht.

Entsprechend nahm die Zahl der Anbieter in den vergangenen Jahren deutlich zu. Allerdings fehlt dem Sektor bislang eine gemeinsame Stimme - so wie im Zertifikategeschäft, wo sich der Deutsche Derivate Verband (DDV) als Sprachrohr etabliert hat. Er liefert Zahlen zu Marktgröße und Marktanteilen. Diesbezüglich war die Informationslage im CFD-Bereich lange Zeit dürftig. Zwar befasst sich das australische Forschungsinstitut Investment Trends regelmäßig mit dem deutschen Markt. Doch es legt einen Schwerpunkt auf Marktanteile sowie die Charakterisierung der Nutzer. Zahlen zum Handelsvolumen gibt es nicht. Die letzte Erhebung dieser Art stammt vom März 2010.

Auf Seite 2: Frische Zahlen zum deutschen Markt

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Bildquelle: Lee Pettet/Istockphoto

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