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Shinzo Abes faustischer Pakt

Shinzo Abes faustischer Pakt

WKN: 888832 ISIN: JP3846100000 HOSODA CORP

12.10.2013 16:11:16

Premier Abes gewagte Politik kurbelt Japans Wirtschaft an, Tokios Aktienmarkt tritt derzeit dennoch auf der Stelle. Soll es dort wieder aufwärts gehen, müssen Politik und Unternehmen nun liefern.

von Andreas Höss

T ouristen, die auf elektrifizierten Barhockern leise durch Tokio surren, superscharfe Fernsehbilder in Ultra-HD, ausländische Sportler, die mit Übersetzungbrillen japanische Speisekarten studieren: Japans Elektrokonzerne haben wieder Visionen. Zu bestaunen gab es sie vor wenigen Tagen auf der Ceatec in Tokio. Die Message der Elektronikmesse: Wir sind wieder auf Augenhöhe!

Nach langen Krisenjahren schöpft Japan wieder Hoffnung. Tokio wird im Jahr 2020 die Olympischen Spiele ausrichten - und Japans angeschlagene Elektrokonzerne setzen schon heute voll auf das Großereignis. Doch das neue Selbstbewusstsein speist sich noch aus einer wichtigeren Quelle: Die gewagte Konjunkturpolitik Shinzo Abes greift. Wirtschaftsdaten zeigen, dass sich Japan langsam aus der Krise arbeitet.

Seit gut einem Jahr ist Abe nun Japans Premierminister. Angetreten war er, um den hartnäckigen Mix aus wirtschaftlicher Stagnation, fallenden Preisen sowie Konsum- und Investitionsscheu in seinem Land zu bekämpfen. Drei Pfeile hatte er dafür im Köcher: die Abwertung der Landeswährung durch den hemmungslosen Einsatz der Notenpresse, schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme und Reformen.

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Bildquelle: Kimimasa Mayama/Reuters

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