26.02.2016 10:00:00

Fonds

Pioneer Gl. Multi-Asset Target Income: Bewährtes Konzept


Fonds im Rückblick Nicht alle Multi-Asset-Fonds liefern, was sie versprechen. Beim Pioneer Multi-Asset-Target-Income-Fonds stimmen hingegen Anspruch und Wirklichkeit überein. Von Jörn Kränicke

Für Thomas Kruse, Head of Risk Overlay and Income Strategies und Senior Fondsmanager bei Pioneer, zählt vor allem der laufende Ertrag. Beim Pioneer Funds - Global Multi-Asset-Target-Income kalkuliert er jeweils am Jahresanfang wie hoch die Ausschüttung im laufenden Jahr sein kann. Für 2016 peilt Kruse fünf Prozent an. 2015 schaffte er ebenfalls fünf Prozent. Der Pioneer Funds - Global Multi-Asset-Target-Income will die laufenden Erträge durch eine möglichst breite Streuung über verschiedene Anlageklassen erzielen. Gleichzeitig will er so auch das Risiko reduzieren. Die laufende Rendite der Papiere beträgt gut fünf Prozent. Die hohe laufende Verzinsung des Portfolios liegt daran, dass Kruse gern auf Anleihen mit hohem Ertragspotenzial setzt. Bei den Aktien investiert er weltweit in dividendenstarke Werte. Die Aktienquote liegt bei maximal 50 Prozent. Aktuell beträgt sie etwa 30 Prozent. Die Titel wählt Kruse jedoch nicht selbst aus, sondern er verlässt sich auf die Inhouse-Expertise der Aktienexperten. "Wir übernehmen die ausgewählten Aktien der aktienlastigen Target-Income-Fonds." Beim Anlagemix achtet Kruse vor allem darauf, dass die Anlageklassen gering miteinander korreliert sind.

Die Ausschüttungsziele aller Target-Income-Fonds von Pioneer sind ambitioniert und nicht nur über Dividenden und Zinsen zu erreichen. Ein Fünftel der Erträge sollen daher aus einem Optionsoverlay kommen. In Fachkreisen heißt das Covered-Call-Strategie. Sie zielt auf eine Verbesserung der Erträge, möglichst ohne Verlust der Aktienperformance ab. Bei diesen Stillhaltergeschäften schreibt Kruse eine Option mit einem Basispreis, der drei bis fünf Prozent aus dem Geld notiert. Die Laufzeit beträgt in den meisten Fällen zwischen vier und acht Wochen. "Studien haben ergeben, dass der leicht über dem aktuellen Kurs liegende Ausübungspreis optimal hinsichtlich Ausübungswahrscheinlichkeit und Optionsprämie ist." Damit kann Kruse zwar nicht viel Geld verdienen, aber er spielt das Spiel öfter im Jahr - das läppert sich.

Das Konzept hat sich bewährt. Wer gewisse Schwankungen aushält, fährt hier gut.






Bildquelle: Istockphoto

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