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StaudFonds: Erfolg dank technischer Analyse

StaudFonds: Erfolg dank technischer Analyse
09.11.2017 18:00:00

Wieland Staud gehört zu den Anhängern der Chartanalyse. Er ist ein gefragter Gesprächspartner der Presse. Nun startet er seinen ersten Fonds, der nur auf Chartanalyse basiert. Von Jörn Kränicke

Ob technische Analyse Sinn ergibt oder Unsinn ist, das ist eine Glaubensfrage. Keine Frage ist indes, dass Wieland Staud zu den bekanntesten und erfahrensten Technischen Analysten in Deutschland zählt. Alle zwei Wochen veröffentlicht er seit vielen Jahren in der "FAZ" seine technische Sicht auf die Börsenlage. Nun hat er sein theoretisches Wissen in einen Fonds gegossen. Der StaudFonds investiert in die besten 15 Werte aus dem DAX und Dow Jones (30 aus 60 Werten). Die Ermittlung dieser "besseren Hälfte" erfolgt durch ein von Staud entwickeltes, technisches Relative-Stärke-Modell (RSM). Ziel des Modells ist es, die Aktien mit zu erwartender Relativer Stärke von denen mit zu erwartender Relativer Schwäche zu isolieren. Die modellbasierten Auswertungen und Anpassungen erfolgen auf wöchentlicher Basis. Alle Werte sind anfänglich gleichgewichtet.



"Ein Rebalancing erfolgt nur in Ausnahmesituationen. Die Starken sollen nicht geschwächt und die Schwachen nicht gestärkt werden", sagt Staud. Bei aufgelösten Absicherungen werden immer aktive Stop-Loss-Orders platziert. "Unser Modell lässt derzeit eine durchschnittliche Outperformance im langjährigen Mittel von vier Prozent pro Jahr erwarten - vor Dividenden und Transaktionskosten", sagt Staud. Er erwartet, dass ein Fonds den Markt in steigenden Märkten underperformen und in fallenden Märkten outperformen wird. "Klassische Fehlerquellen, wie sie in fundamentalen Strategien auftreten können, werden damit ausgeschlossen. Denn jedwede fundamentale Informationen sind irrelevant" ergänzt Staud. Aber der Chartexperte vertraut nicht nur auf die Auswahl der besten Aktien, sondern er betreibt zudem aktives Risikomanagement. "Alle offenen Kurs- und Währungsrisiken sind durch Index-Futures beziehungsweise Devisentermingeschäfte abgesichert", sagt er. Die Auflösung der Absicherungen will Staud ausschließlich in außerordentlich guten Chance-Risiko-Situationen vornehmen. Bei aufgelösten Absicherungen sollen stets aktive Stop-Loss-Orders platziert werden.


Aufgrund der Beschränkung auf Aktien aus dem DAX und Dow Jones sollte das Konzept funktionieren.

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Bildquelle: phongphan5922/Fotolia, BÖRSE ONLINE

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