22.13 Uhr - Die Ratingagentur Fitch ruft die Bonität Griechenlands um eine Stufe auf "CC" von "CCC" herab.

21.44 Uhr - Die Telefonkonferenz der Euro-Gruppe beginnt am Mittwoch um 11.30 Uhr (MESZ). Dabei solle der "Stand der Dinge" in Griechenland beraten werden, sagt ein Sprecher.

21.04 Uhr - Aus Euro-Zonen-Kreisen verlautet, die griechische Regierung habe der Euro-Gruppe angeboten, sich für ein "Ja" beim Referendum einzusetzen oder die Volksabstimmung abzusagen, wenn man sich auf neue Finanhilfen verständigen könne.

20.47 Uhr - Die griechische Notenbank bittet nach Angaben von Vize-Regierungschef Yannis Dragasakis die EZB, eine Erhöhung der ELA-Nothilfen in Betracht zu ziehen. Zudem habe Athen beim IWF einen Antrag gestellt, die fällige Rate von 1,6 Milliarden Euro aufzuschieben, sagt er dem Staatsfernsehen.

20.19 Uhr - Griechenland wird nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am Mittwoch neue Vorschläge in der Schuldenkrise unterbreiten. Die Eurogruppe werde am selben Tag darüber beraten, sagte er am Dienstagabend.

20.12 Uhr - Die Eurogruppe wird nach Angaben aus griechischen Regierungskreisen am Mittwochmorgen weiter über die griechischen Vorschläge beraten.

20.08 Uhr - Die Telefonkonferenz der Euro-Gruppe ist beendet, wie ein Vertreter der Euro-Zone sagt.

20.07 Uhr - Der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, nennt es bedauerlich, dass das Hilfsprogramm für Griechenland um Mitternacht ohne Anschluss-Vereinbarung ausläuft. "Die positiven Ergebnisse des Programms sind damit gefährdet." Unter dem ESM-Vorgänger EFSF hat der Rettungsschirm 130,9 Milliarden Euro in Griechenland im Feuer.

20.00 Uhr - Griechenland ist nach den Worten des maltesischen Ministerpräsidenten Joseph Muscat grundsätzlich bereit, das geplante Schuldenreferendum auszusetzen. Voraussetzung sei eine Einigung mit den Gläubigern, sagt Muscat im Parlament seines Landes.

18.48 Uhr - Die Regierung in Athen will einem Medienbericht zufolge zufolge doch die Kredite an den IWF zurückzahlen. Wie "Bild" ohne Angabe einer Quelle berichtet, wandelte sie den Antrag, die etwa 1,6 Milliarden Euro überhaupt nicht zu zahlen, in eine Bitte um Verschiebung um.

18.25 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt, vor dem geplanten Referendum werde über gar nichts neu verhandelt.

18.18 Uhr - Die Ratingagentur S&P stuft die vier großen griechischen Banken auf "SD" (Zahlungsausfall in einigen Bereichen) herab. Sie begründet dies mit den von der Regierung verfügten Kapitalverkehrskontrollen.

18.06 Uhr - Die Euro-Gruppe wird heute nach Aussage eines Vertreters der Euro-Zone "auf keinen Fall" Mittel freigeben, damit Griechenland seine am Dienstag fällige IWF-Kreditrate bezahlen kann.

18.03 Uhr - Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt die die griechische Regierung vor Kürzungen des Militärbudgets. Er erwarte, dass das Land auch weiterhin zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts für Verteidigung ausgebe, sagt Stoltenberg heute.de.

17.16 Uhr - Ex-Ministerpräsident Georgios Papandreou bezeichnet gegenüber CNBC ein "Ja" beim Referendum als einzige Möglichkeit für Griechenland, "stark zu bleiben". Mit "ja" zu stimmen sei sehr patriotisch.

16.49 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt laut Parteikreisen: "Vor einem Referendum kann von deutscher Seite kein neuer Antrag beraten werden".

16.42 Uhr - Griechenland schlägt eine kurzzeitige Verlängerung der Hilfsmaßnahmen vor. Dies gehe aus einem vom Nachrichtenportal Politico veröffentlichten Brief von Ministerpräsident Alexis Tsipras hervor.

16.40 Uhr - Bei ihrer Telefonkonferenz am Abend wollen die Euro-Finanzminister nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem den Vorschlag der griechischen Regierung erörtern, eine Vereinbarung für zwei Jahre zu treffen, in denen Finanzmittel aus dem Euro-Rettungsfonds ESM fließen sollen.

16.23 Uhr - Die Euro-Gruppe hält um 19.00 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz ab. Dies verlautet aus Euro-Zonen-Kreisen.

16.19 Uhr - Die konservative Opposition in Griechenland warnt vor einem Nein bei der Volksabstimmung zum EU-Hilfspaket. Es gehe um die Zukunft des Landes in Europa und um den Euro. Bei Ablehnung des Vorschlags wären Löhne und Renten bedroht.

15.31 Uhr - Die griechische Regierung bleibt nach eigenen angaben am Verhandlungstisch. Sie bringt einen auf zwei Jahre ausgerichteten Vorschlag ins Spiel, wonach der Europäische Rettungsfonds ESM den Finanzbedarf decken soll, während parallel umgeschuldet wird.

15.01 Uhr - Finanzstaatssekretär Thomas Steffen befürchtet kaum Ansteckungsgefahren für das deutsche Finanzsystem. "Die Risiken aus der jüngsten Entwicklung in Griechenland sind bedeutend für Griechenland, für das deutsche Finanzsystem bestehen jedoch kaum mehr bedeutsame Ansteckungskanäle", erklärt Steffens nach der Sitzung des Ausschusses für Finanzstabilität. "Daher schätzen wir die Risiken als gering ein."

14.27 Uhr - Der EU-Kommissar für Finanzstabilität, Jonathan Hill, äußert sich zuversichtlich, dass das Finanzsystem der Staatengemeinschaft jegliche Entwicklungen in Griechenland meistern wird.

14.17 Uhr - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat vor Unionsabgeordneten erklärt, dass Griechenland auch bei einem "Nein" beim Referendum am Sonntag in der Euro-Zone bleibt. Das sagte ein Teilnehmer der Sitzung.

13.42 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat keine belastbaren Hinweise auf eine Last-Minute-Einigung mit Griechenland vor Mitternacht. Danach stünden die Türen für Gespräche aber weiter offen, sagte sie auf einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt.

13.13 Uhr - Griechenland wird laut dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis die am Dienstag fällige Rückzahlung an den Internationalen Währungsfonds über 1,6 Milliarden Euro nicht leisten.

12.53 Uhr - Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EZB-Präsident Mario Draghi haben einem Regierungsvertreter zufolge am Dienstag telefoniert. Details zu dem Telefonat sind zunächst nicht bekannt.

12.46 Uhr - Ein deutscher Regierungsvertreter schließt eine Verlängerung des laufendes Hilfspakets für Griechenland aus. Dafür sei es "zu spät".

12.25 Uhr - Die Tür für eine Einigung mit Griechenland steht nach Angaben der EU-Kommission nach wie vor offen. Dazu müssten müssten die Vorschläge der Gläubiger akzeptiert werden, bislang gebe es aber keine Bewegung seitens Athens.

11.45 Uhr - Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras: Griechenland würde seine IWF-Tranche noch heute zahlen, wenn die Gläubiger Griechenland heute eine Einigung vorschlagen.

11.27 Uhr - Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras zieht laut einem Bericht der Zeitung "Kathimerini" den jüngsten Vorschlag von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in Betracht.

11.10 Uhr - Die Lösung der griechischen Schuldenkrise ist nach Ansicht des russischen Präsidialamts keine Aufgabe für die Regierung in Moskau. Das müsse Griechenland zusammen mit seinen Gläubigern machen, sagt ein Sprecher.

10.25 Uhr - Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy warnt vor den Folgen eines "Grexit": Wenn ein Land aus der Euro-Zone austrete, könnte dies einen Präzedenzfall für andere schaffen, dies in Zukunft auch zu tun.

10.08 Uhr - Italien setzt auf eine einvernehmliche Lösung der griechischen Schuldenkrise. Der italienische Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan sagte, die Regierung in Rom hoffe auf eine kooperative und wachstumsorientierte Lösung.

09.58 Uhr - Der griechische Außenminister Nikos Kotzias erklärt amtlichen Angaben aus China zufolge, dass sein Land in der europäischen Währungsunion bleiben wird. Kotzias sagte laut der Internetseite des Pekinger Außenministeriums gegenüber dem chinesischen Botschafter in Griechenland, Zou Xiaoli: "Griechenland wird die Euro-Zone nicht verlassen".

09.45 Uhr - Das gewerkschaftsnahe IMK-Institut schlägt zur Lösung des festgefahrenen Schuldenstreits zwischen Griechenland und seinen Gläubigern einen Schlichter vor. Geeignet dafür seien etwa OECD-Generalsekretär Angel Gurria oder die Spitze der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, sagt IMK-Direktor Gustav Horn.

08.13 Uhr - Griechenland wird nach Angaben des Finanzministeriums von Mittwoch bis Freitag rund 1000 Bankfilialen für Rentner öffnen. Viele ältere Griechen nutzen keine Geld- oder Kreditkarten, um Geld abzuheben.

08.05 Uhr - Der französische Finanzminister Michel Sapin stellt Griechenland bei einem "Ja" im Referendum weitere Verhandlungen mit den Gläubigern in Aussicht. Zugleich betont Sapin, bei einem "Nein" komme man in unbekanntes Territorium. Sapin ergänzt, ein Grexit sei "kein Drama für den Rest Europas".

Reuters