DIRK ELSNER

Taugen P2P-Kredite als Anlageklasse?

Taugen P2P-Kredite als Anlageklasse?
13.03.2015 11:00:00

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Auf die Diversifizierung kommt es an

Solche Daten sind natürlich nur Annäherungen, weil Anleger immer nur in einen Bruchteil der angebotenen Kredite investieren. Lending Club zeigt an anderer Stelle, dass man sich bei breiter Diversifizierung den in der Tabelle genannten effektiven Zinsen annähern kann.

Umgekehrt bedeutet das, je weniger breit ein Anleger streuen (= diversifizieren) kann, desto mehr schwanken seine erwarteten Zinsen um die angegebenen Werte. Ab einer Verteilung auf etwa 250 bis 300 Kredite sieht Lending Club eine P2P-Anlage als ausreichend diversifiziert an (geringe Volatilität in Bezug auf effektiven Zins). Im Klartext bedeutet dies: Wer 10.000 Euro in P2P-Kredite anlegen will, der müsste diese auf mindestens 250 Kredite á 40 Euro verteilen. Er hat dann aber auf Basis der historischen Daten eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er selbst bei der Wahl der Kreditklasse mit den höchsten Risiken immer noch eine Verzinsung von 8,33% erhält. Das klingt attraktiv und zieht in den USA und England viele institutionelle Investoren an.

Auf Seite 4: Für Diversifizierung ist Anlagen- oder Portfolio-Manager notwendig

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