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WOCHENAUSBLICK

Anlegern droht Katerstimmung über Aschermittwoch hinaus

08.02.2016 07:33:00

Am Aschermittwoch ist zum Leidwesen der Karnevalisten alles vorbei. So mancher Anleger dürfte dagegen froh sein, wenn dann auch die Talfahrt an den Aktienmärkten vorbei wäre. Nach Einschätzung von Analysten ist es allerdings noch nicht so weit. An den Börsen dominiere weiterhin die Angst vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft und einem weiteren Ölpreisverfall.

Am Aschermittwoch ist zum Leidwesen der Karnevalisten alles vorbei. So mancher Anleger dürfte dagegen froh sein, wenn dann auch die Talfahrt an den Aktienmärkten vorbei wäre. Nach Einschätzung von Analysten ist es allerdings noch nicht so weit. An den Börsen dominiere weiterhin die Angst vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft und einem weiteren Ölpreisverfall.

Jochen Stanzl, Analyst des Online-Brokers CMC Markets, hält daher einen Rückgang des Dax in den kommenden Wochen auf bis zu 8300 Punkte für möglich. Am Freitag schloss der deutsche Leitindex 1,1 Prozent schwächer bei 9286,23 Punkten und lag damit so niedrig wie seit Ende 2014 nicht mehr.

Gefahr droht den Aktienbörsen vor allem vom Ölmarkt. Der Preis für die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee stieg zwar in den vergangenen Wochen auf zuletzt rund 34 Dollar je Barrel (159 Liter). Grund waren Spekulationen auf geringere Fördermengen. Diese Hoffnungen könnten sich jedoch schnell als trügerisch erweisen, warnte Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht. Außerdem würden das US-Energieministerium und die Internationale Energieagentur am Dienstag voraussichtlich ihre Nachfrageprognosen senken.

KONJUNKTURPESSIMISMUS NIMMT WIEDER ZU



Dies dürfte Experten zufolge die Spekulationen auf eine Abkühlung der Weltwirtschaft verschärfen. "Bislang war man davon ausgegangen, dass sich die US-Konjunktur in einem Aufschwung befindet, wenngleich in einem schwachen", betonte CMC-Experte Stanzl. "Nun macht sich die Angst breit, dass die US-Wirtschaft bereits schrumpft." Hinweise auf die Verfassung der weltgrößten Volkswirtschaft bieten in der neuen Woche die Einzelhandelsumsätze und das von der Universität von Michigan ermittelte Barometer für die Stimmung der Verbraucher. Denn der private Konsum gilt als Hauptstütze der US-Konjunktur.

Aus China sind zunächst keine neuen Hiobsbotschaften zu erwarten. Die Börsen in Shanghai und Shenzhen bleiben wegen der Feiern zum chinesischen Neujahr die gesamte Woche geschlossen.

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Bildquelle: Ralph Orlowski/Reuters

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