ASIEN-MARKTBERICHT

Asiens Börsen machen Boden gut - Anleger auf Schnäppchenjagd

Asiens Börsen machen Boden gut - Anleger auf Schnäppchenjagd
16.02.2016 08:34:37

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag wieder etwas Boden gutgemacht. Der steigende Ölpreis, eine Stabilisierung der Börsen in China und ermutigende Konjunkturdaten aus den USA weckten bei Investoren die Hoffnung, dass nach den jüngsten Turbulenzen das Schlimmste vorbei sein könnte. Viele Anleger deckten sich zudem mit Schnäppchen ein.

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag wieder etwas Boden gutgemacht. Der steigende Ölpreis, eine Stabilisierung der Börsen in China und ermutigende Konjunkturdaten aus den USA weckten bei Investoren die Hoffnung, dass nach den jüngsten Turbulenzen das Schlimmste vorbei sein könnte. Viele Anleger deckten sich zudem mit Schnäppchen ein. Der Nikkei-Index schloss 0,2 Prozent fester bei 16.054 Punkten, nachdem er am Montag mehr als sieben Prozent in die Höhe geschnellt und damit einen großen Teil der Verluste aus der vergangenen Woche wettgemacht hatte. "Die guten US-Daten heben die Stimmung, weil die Investoren darauf setzen, dass das Wachstum in den USA die Weltwirtschaft ankurbelt", sagte Hirokazu Kabeya, Chefstratege beim Wertpapierhandelshaus Daiwa Securities.

In China schloss der Index der Börse Shanghai 3,3 Prozent fester, das Barometer für die wichtigsten Aktien in Shanghai und Shenzhen legte 3,1 Prozent zu. Die Kreditvergabe in China ist so hoch wie nie zuvor. Investoren werten das als positives Zeichen, weil es auf ein Anziehen der Wirtschaft hindeutet.

In Hongkong ging es 1,2 Prozent aufwärts. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um ein Prozent. Beflügelt wurde die Stimmung vom steigenden Ölpreis. Insidern zufolge wollten sich Vertreter der zwei wichtigsten Ölproduzenten Saudi-Arabien und Russland an diesem Dienstag zu Beratungen über den Ölmarkt treffen. Dabei dürfte es um die Frage gehen, wie das Angebot gedrosselt und der Preis stabilisiert werden kann. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete 4,5 Prozent mehr als am Montag.

Am Devisenmarkt profitierte der Dollar weiter von US-Konjunkturdaten, die auf ein Anziehen des Konsums hindeuteten. Der Euro kostete mit 1,1163 Dollar etwa so viel wie am Montagabend, nachdem er in der vergangenen Woche noch auf 1,1377 Dollar gestiegen war, den höchsten Stand seit vier Monaten.

Reuters

Weitere Links:


Bildquelle: Kimimasa Mayama/Reuters

Aktien in diesem Artikel

MSCI Inc. 80,59 0,36% MSCI Inc.

Rohstoffe in diesem Artikel

Ölpreis (WTI) 46,19 -0,21
-0,45

Indizes in diesem Artikel

NIKKEI 225 16.887,40
0,97%
pagehit