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DAX-CHARTANALYSE

DAX: Showdown an der 21-Tage-Linie

Nach dem stürmischen Anstieg zu Wochenbeginn gönnt sich der Markt eine Verschnaufpause. Noch ist ein Ausbruch über die nächste wichtige Barriere möglich, die Wahrscheinlichkeit nimmt aber langsam ab.

von Index Radar




Chart 1 - DAX im Intraday-Chart







Am Dienstag haben die Käufer ihre gute Ausgangslage nicht genutzt. Erstmals seit Ende Januar notierte der DAX wieder in Reichweite zur 21-Tage-Linie. Aber bereits knapp 200 Punkte unter dem Durchschnitt dominierten erneut Gewinnmitnahmen. Wie vermutet erwies sich die Zone um 9300 als zu hohe Hürde, der DAX baute im Tagesverlauf sein Minus sogar aus. Im Kerzenchart bildete sich ein sogenannter Bearish Engulfing (s. Markierung). Diese Formation entsteht, wenn nach einem positiven Handelstag der folgende Eröffnungskurs über und die Schlussnotierung unter dem Vortagesniveau liegen. Untersuchungen des amerikanischen Statistik-Experten Bulkowski zeigen in 82 Prozent der Fälle eine bearishe Umkehr, wenn der übergeordnete Trend wie beim DAX negativ ist. Kurzfristig müsste daher mit weiter fallendenden Kursen gerechnet werden.

Auch unser zuverlässiger Prognose-Korridor lässt derzeit nur wenig Fantasie auf der Oberseite aufkommen. Die nördliche Begrenzung verläuft bei rund 9280 und damit knapp unterhalb der erwähnten Barriere bei 9300. Beide Hürden dürften den DAX auch zur Wochenmitte ausbremsen, zumal die Vorgaben von den Weltbörsen gemischt ausfallen. Zumindest ein Test der 21-Tage-Linie bei ungefähr 9400 ist heute eher nicht zu erwarten.

Der Blick richtet sich wieder auf die Unterseite, wenn das Vortagestief bei knapp 9100 unterboten wird. Im hochaufgelösten Stundenchart steht unverändert die Eröffnungslücke vom Montag zur Disposition. Natürlich muss der Bereich nicht geschlossen werden, es gibt aber einige Investoren, die genau auf ein solches Szenario setzen. Abgaben bis 8970 sind dann möglich. Sollte sich die Stimmung wieder deutlich eintrüben, wären auf Sicht von einigen Tagen auch stärkere Verluste nicht überraschend. Der seit Dezember bestehende Abwärtstrend verläuft bei rund 8500, der untere Rand des Prognose-Korridors knapp darüber.

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Bildquelle: Finanzen Verlag

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