DAX-CHARTANALYSE

DAX: Welchen Sondereffekt Anleger beachten sollen

DAX: Welchen Sondereffekt Anleger beachten sollen

WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Commerzbank

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15.12.2017 - 18:52
04.08.2017 09:29:41

Im Rückspiegel betrachtet zeigte der Deutsche Aktienindex seit Wochenbeginn eine Berg- und Talfahrt der etwas ruhigeren Gangart. Nach den deutlichen Verlusten seit dem Rekordhoch zeichnet sich immerhin eine leichte Stabilisierung ab, von einer tragfähigen Bodenbildung kann aber noch keine Rede sein. Von Franz-Georg Wenner







Nüchtern betrachtet ist in den vergangenen Tagen nicht viel passiert. Auf der Unterseite war zuletzt mehrfach im Bereich um 12.100 verstärkte Nachfrage messbar. Allerdings verließ den Käufern schnell wieder der Mut, bereits knapp unter der ersten, eher schwachen Barriere bei 12.310/12.320 kam es zu Gewinnmitnahmen. Die Skepsis unter den Anleger ist nach zwei negativen Monaten in Folge deutlich ausgeprägt. Auch die saisonal meist schwierige Phase von August bis Oktober hält viele Investoren zurück.

Der hochaufgelöste Vier-Stunden-Chart zeigt die Ausgangslage zum Wochenschluss. Größere Kaufsignale und damit eine Neubewertung der aktuell negativen kurz- bis mittelfristigen Einschätzung wären erst angebracht, wenn der DAX die Hürde bei 12.320 nimmt und anschließend auch über den Abwärtstrend (rot gestrichelt) bei rund 12.400 steigt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist eher gering, da im Bereich der Trendlinie zugleich die obere Grenze des aus statistischen Schwankungen berechneten Prognose-Korridors verläuft. An der dunkelgrauen Grenze stoppten in den vergangenen Monaten etwa 90 Prozent aller Aufschwünge.

Auf Seite 2: 12.000er-Marke dürfte nur ein Zwischenhalt sein



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Bildquelle: Finanzen Verlag, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE

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