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DAX-CHARTANALYSE

DAX kurzfristig extrem überverkauft - Kommt jetzt die Gegenbewegung?

11.01.2016 09:30:00

Schon am ersten Kursziel stoppte die Mini-Bärenmarktrally des DAX zum Ausklang der Vorwoche - damit zeigt sich, dass niemand derzeit nachhaltig investieren will. Kleine Kursgewinne sind ausschließlich das Resultat von Spekulation und verpuffen ebenso schnell wieder, wie sie entstanden sind. Der Markt ist eigentlich reif für eine Erholung, doch was sagt die Prognose. Von Andreas Büchler

von Andreas Büchler




Chart 1 - DAX im Intraday-Chart







Bereits der schwache charttechnische Widerstandsbereich um 10.100 Punkten führte zu einer erneuten Richtungsumkehr des DAX nach unten. Die nächste Orientierungsmarke um 10.400/10.450, die ebenfalls gut im Intradaychart der vergangenen Wochen erkennbar ist, bleibt damit auch weiterhin vollständig außer Reichweite. Nun richtet sich der Fokus zunächst wieder auf die Südseite, wo die Untergrenze eines Abwärtstrendkanals (blaue Geraden im Intradaychart) bei 9700 Punkten die nächste Zielmarke bildet. Sie fällt um etwa 40 bis 50 Punkte täglich und fällt mit der unteren Begrenzung des Prognose-Korridors zusammen (grüne Fläche), den wir aus vergangenen statistischen Schwankungen des Marktes berechnen. Er stellt ebenfalls eine wichtige Indikation für die heute erreichbare Bandbreite der Kurse dar. Somit ist bei rund 9650/9700 mit dem nächsten Zwischenstopp zu rechnen.

Ob der dann kurzfristig bereits extrem überverkaufte (zu stark gefallene) Markt eine Gegenbewegung nach oben starken kann, oder nur einige Zeit auf niedrigem Niveau pausiert, muss sich erst zeigen. Dort würde er sieben bis acht Prozent unterhalb seines Monatsmittelpreises notieren (blauer Indikator im Tageschart) und wäre eigentlich reif für einen weiteren Bärenmarktrally-Versuch. Zumindest aber nehmen die Chancen für weitere Verluste ab, so dass über Teil-Gewinnmitnahmen bei Short-Positionen nachgedacht werden sollte. Auf steigende Kurse zu setzen verbietet sich angesichts des intakten dynamischen Abwärtstrends allerdings - viel zu unkalkulierbar sind der Startzeitpunkt und das Ausmaß einer eventuellen Erholung.

Besser ist es, die gestiegenen Preise später wieder für neue Short-Positionen zu nutzen. Denn die generelle Tendenz wird voraussichtlich noch länger unverändert negativ bleiben. Darauf deuten die Schwächesignale im Chart zumindest hin. Erst um 9325/9338 Zähler zeigt sich wieder verstärktes Kaufinteresse im Kursverlauf des Vorjahres - hier liegen zwei markante Wendepunkte. Im Wochenchart ist sogar erst frühestens ab 8900 Punkte eine Zone mit nachhaltiger Nachfrage ersichtlich. Es besteht also noch viel Luft nach unten.

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Bildquelle: Finanzen Verlag, Finanzen Verlag

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