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DAX-CHARTANALYSE

DAX vor entscheidender Kursmarke

Nach einem starken Handelstag ist der DAX an einer Verkaufszone angekommen. Nur wenn er diese überwindet, besteht weiteres Potenzial nach oben - allerdings nicht allzu viel.

von Andreas Büchler




Chart 1 - DAX im Intraday-Chart







Der DAX zeigte am Dienstag Stärke: Die Kurse kletterten bis in den Bereich 9800/9885, wo seit knapp zwei Wochen wiederholt starker Verkaufsdruck aufkommt. Auch diesmal stoppte die Aufwärtsbewegung dort zunächst, allerdings ohne dass es bislang zu stärkeren Rückschlägen kam. Im Kerzenchart entstand dadurch eine lange weiße Kerze. Ein großes weißes Rechteck (Kerze) visualisiert einen Anstieg des Marktes von Eröffnung bis Schluss. Die Tiefst- und Höchstkurse führen als senkrechte Striche unter oder über diesen Kerzenkörper hinaus - je weiter entfernt, desto länger der Strich. Wenn in den zurück liegenden Monaten ein ähnliches Kursverhalten wie gestern aufgetreten ist, ging es anschließend meist noch ein bis zwei Tage weiter nach oben (rote Pfeilmarkierungen im Kerzenchart).

Doch erst müssen sich auch jenseits von 9885 noch Käufer finden. Ist dies der Fall, besteht Spielraum bis 10.000/10.120. Dort verlaufen der Monatsdurchschnittskurs, der auch bei vergangenen Erholungen eine Bremse darstellte, sowie eine weitere horizontale Widerstandszone, die in diesem Jahr schon zu oberen Wendepunkten des Index führte (siehe Intradaychart auf 1-Stunden-Basis). Schwächelt der Markt dagegen wieder, ist nach unten kein Boden in Sicht - das begünstigt stärkere Ausschläge, die nach der heutigen Sitzung der US-Notenbank (Fed) am Abend sowieso zu erwarten sind. Dadurch kann das gestrige Tagestief bei 9560 wieder als Zielzone dienen, es stellt die einzige (schwache) Orientierungsmarke vor der 9300er-Marke dar, an der eine langfristige Unterstützungszone die Kurse in den vergangenen Jahren stabilisierte.

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Bildquelle: Finanzen Verlag, privat

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