MARKTBERICHT

Dax nimmt neuen Anlauf auf die 11.000-Punkte-Marke - Henkel top, K+S flop

Dax nimmt neuen Anlauf auf die 11.000-Punkte-Marke - Henkel top, K+S flop

WKN: 622910 ISIN: DE0006229107 JENOPTIK AG

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28.09.2016 - 17:54
11.11.2015 14:55:00

Angetrieben von den Bilanzen einiger Großkonzerne haben die Aktienkurse an den europäischen Börsen am Mittwoch zugelegt. Der Dax stieg bis zum Nachmittag um 1,4 Prozent auf 10.983 Punkte und nahm damit wieder die 11.000-Punkte-Marke ins Visier, die als wichtige Hürde auf dem Weg zum Allzeithoch von 12.390 Zählern gilt. Ganz oben im Dax standen die Aktien von Henkel mit einem Plus von 8,5 Prozent. Doch es gab auch Enttäuschung: Ein trüber Ausblick machte K+S zu schaffen.

Angetrieben von den Bilanzen einiger Großkonzerne haben die Aktienkurse an den europäischen Börsen am Mittwoch zugelegt. Der Dax stieg bis zum Nachmittag um 1,4 Prozent auf 10.983 Punkte und nahm damit wieder die 11.000-Punkte-Marke ins Visier, die als wichtige Hürde auf dem Weg zum Allzeithoch von 12.390 Zählern gilt. Der EuroStoxx50 legte 1,2 Prozent zu. "Wie zuletzt so häufig gesehen werden selbst überschaubare Rücksetzer postwendend zum Einstieg genutzt", sagte Gregor Kuhn, Analyst beim Brokerhaus IG Markets. Allgemeine Marktimpulse gebe es derzeit kaum, fügte LBBW-Analyst Uwe Streich hinzu. Im Fokus stünden die Quartalszahlen.

Für die Wall Street signalisierten US-Futures ebenfalls höhere Kurse. Dort rätseln die Marktteilnehmer weiter über den Zeitpunkt der Zinswende, während die europäischen Märkte weiter von der Aussicht auf weit offene Geldschleusen gestützt werden. Von daher stehe einer Jahresendrally am Aktienmarkt hierzulande wenig im Weg, sagte ein Händler.

Ganz oben im Dax standen die Aktien von Henkel mit einem Plus von 8,5 Prozent. Die Anleger honorierten die höhere Prognose für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie. Gesucht waren auch die Versorger: E.ON und RWE machten die Verluste vom Vortag wett und legten 4,4 Prozent auf 9,58 Euro und sechs Prozent auf 13,11 Euro zu. E.ON-Chef Johannes Teyssen versuchte nach dem größten Verlust in der Unternehmensgeschichte Zweifel an der geplanten Aufspaltung zu zerstreuen und konnte damit bei den Anlegern punkten: "Investoren spekulieren darauf, dass das große Reinemachen vor der Aufspaltung nun mit der hohen Abschreibung durch ist", sagte ein Händler. RWE legt am Donnerstag seinen Zwischenbericht vor.

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