MARKTBERICHT

Europas Börsenanleger verunsichert - Ölpreise im Blick

Europas Börsenanleger verunsichert - Ölpreise im Blick

WKN: 850628 ISIN: US46625H1005 JPMorgan Chase & Co.

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25.08.2016 - 14:55
18.01.2016 15:12:00

Auch ohne die feiertagsbedingt geschlossene Wall Street haben Europas Börsen am Montag nicht den Weg nach oben finden können. Dax und EuroStoxx50 verloren bis zum frühen Nachmittag je etwa 0,5 Prozent auf 9500 und 2935 Punkte. "Die Verunsicherung ist weiter sehr hoch, viele trauen dem Markt nicht", sagte ein Händler. Vor allem die Turbulenzen an den Ölmärkten machten den Anlegern zu schaffen.

Auch ohne die feiertagsbedingt geschlossene Wall Street haben Europas Börsen am Montag nicht den Weg nach oben finden können. Dax und EuroStoxx50 verloren bis zum frühen Nachmittag je etwa 0,5 Prozent auf 9500 und 2935 Punkte. "Die Verunsicherung ist weiter sehr hoch, viele trauen dem Markt nicht", sagte ein Händler. Vor allem die Turbulenzen an den Ölmärkten machten den Anlegern zu schaffen: So sackte der Preis für das führende Nordseeöl der Sorte Brent um 4,4 Prozent auf 27,67 Dollar je Fass (159 Liter) ab, nachdem am Wochenende die Sanktionen der USA und der EU gegen den Ölförderer Iran beendet worden waren.

Damit kann der Iran wieder unbegrenzt Öl und Gas ausführen. Dies erhöht ein ohnehin bereits großes Überangebot bei einer schwächelnden Nachfrage. Eine schnelle Erholung der Preise gilt daher als wenig wahrscheinlich. Am Montag schwankten die Preise stark. Zeitweise legten Brent und auch das US-Leichtöl WTI - es war zeitweise um 3,6 Prozent auf ein Zwölf-Jahres-Tief von 28,36 Dollar eingebrochen - deutlich zu, ehe beide Sorten wieder ihre Talfahrt aufnahmen.

An den Aktienbörsen gilt der rasante Preisverfall - allein seit Jahresbeginn hat Brent rund 25 Prozent an Wert eingebüßt - als schlechtes Omen für die Konjunktur. Allerdings hoffen einige Anleger, dass mittelfristig die niedrigen Energiepreise auch den Volkswirtschaften einen Schub nach oben geben können.

Positiv nahmen die Märkte die Entscheidung der chinesischen Notenbank (PBOC) auf, für Geldhäuser, die im Auslandsdevisenhandel tätig sind, einen Mindestreservesatz einzuführen. Damit sollen laut Insidern die Bestände im Handel reduziert und Wetten auf eine Abwertung des Yuan erschwert werden. An den Börsen wird seit Monaten über einen Abwertungswettlauf Chinas mit anderen Exportnationen spekuliert. Die weltweit nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft wuchs im vergangenen Jahr nicht mehr so rasant wie zuvor.

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Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag

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