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MARKTBERICHT

Höherer Ölpreis hilft Aktienbörsen - RWE-Aktie stürzt ab

WKN: 982285 ISIN: FR0000045072 Crédit Agricole S.A. (Credit Agricole)
7,66 EUR
-1,15 EUR -13,07 %
24.06.2016 - 15:36

Der Anstieg der Ölpreise hat an den europäischen Aktienmärkten für Optimismus gesorgt. Dax und EuroStoxx50 kletterte um jeweils rund zwei Prozent auf 9315 und 2881 Punkte. Spekulation auf eine Begrenzung der weltweiten Ölförderung trieb den Preis für die richtungsweisende Sorte Brent zeitweise um mehr als vier Prozent in die Höhe. Einen schwarzen Tag erlebte dagegen RWE : Die Aktien des Versorgers fielen in der Spitze um 14,3 Prozent auf 10,11 Euro.

Der Anstieg der Ölpreise hat an den europäischen Aktienmärkten für Optimismus gesorgt. Dax und EuroStoxx50 kletterte um jeweils rund zwei Prozent auf 9315 und 2881 Punkte. Spekulation auf eine Begrenzung der weltweiten Ölförderung trieb den Preis für die richtungsweisende Sorte Brent zeitweise um mehr als vier Prozent in die Höhe. Einen schwarzen Tag erlebte dagegen RWE : Die Aktien des Versorgers verbuchten wegen milliardenschwerer Abschreibungen und einer gestrichenen Dividende den größten Tagesverlust seit mehr als 18 Jahren. Sie fielen in der Spitze um 14,3 Prozent auf 10,11 Euro.

Am Ölmarkt richteten sich alle Augen auf den Iran: Russland geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass sich das Land dem Abkommen zur Deckelung der Ölfördermengen anschließen wird. Die Förderländer Russland, Saudi-Arabien, Katar und Venezuela hatten sich am Dienstag darauf verständigt, die Produktion auf dem Januar-Niveau einzufrieren. Das Abkommen von Doha greift aber nur, wenn auch andere große Öl-Länder mitmachen. An diesem Mittwoch wollten die Ölminister Venezuelas und des Irak in Teheran mit ihrem iranischen Kollegen über eine Förderbegrenzung beraten, um den seit Monaten anhaltenden Ölpreisverfall zu stoppen.

"Im Grunde sind niedrige Energiepreise ja positiv für die Industrienationen", sagte ein Börsianer. Aber derzeit spielten andere Faktoren die entscheidende Rolle: Anleger werteten den rasanten Kursverfall der Rohstoffe als Zeichen für eine Abkühlung der Weltwirtschaft. "Außerdem brechen Förderländern die Staatseinnahmen weg. Damit sinkt die Nachfrage aus diesen Staaten nach europäischen Waren."

Am Mittwoch verteuerte sich das Nordsee-Öl Brent um bis zu vier Prozent auf 33,49 Dollar je Fass. WTI wurde mit 29,97 Dollar je Barrel in der Spitze 3,2 Prozent höher gehandelt. An der Wall Street zeichnete sich eine positive Eröffnung ab. Zuletzt hatten viele Anleger befürchtet, der niedrige Ölpreis könnte viele US-Ölfirmen in den Abgrund ziehen und damit den Geldhäusern milliardenschwere Kredit-Verluste einbrocken.



Auf seite 2: RWE ZAHLT ERSTMALS SEIT 1950ER JAHREN KEINE DIVIDENDE



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Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag

Aktien in diesem Artikel

Beiersdorf AG 80,11 -1,48% Beiersdorf AG
Crédit Agricole S.A. (Credit Agricole) 7,66 -13,07% Crédit Agricole S.A. (Credit Agricole)
Glencore plc 1,72 -13,77% Glencore plc
RWE AG St. 12,50 -9,42% RWE AG St.

Rohstoffe in diesem Artikel

Ölpreis (Brent) 48,68 -1,86
-3,68
Ölpreis (WTI) 47,87 -1,87
-3,76

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