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MARKTBERICHT

Ölpreis-Sturz und Firmenbilanzen setzen Europas Börsen zu

02.02.2016 15:38:00

Der erneute Ausverkauf am Rohölmarkt und enttäuschende Firmenbilanzen haben die europäischen Börsen am Dienstag auf Talfahrt geschickt. Dax und EuroStoxx50 verloren jeweils rund 1,5 Prozent auf 9624 und 2967 Punkte.

Der erneute Ausverkauf am Rohölmarkt und enttäuschende Firmenbilanzen haben die europäischen Börsen am Dienstag auf Talfahrt geschickt. Dax und EuroStoxx50 verloren jeweils rund 1,5 Prozent auf 9624 und 2967 Punkte.

Die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um bis zu fünf Prozent auf 32,53 Dollar je Barrel (159 Liter). Anleger werteten dies als Zeichen, dass es um die Weltwirtschaft alles andere als gut bestellt ist. Sorgen bereitete ihnen insbesondere die schwächelnde Konjunktur im wichtigen Absatzmarkt China. "Die Investoren gehen daher lieber auf Nummer sicher und lassen die Finger von Aktien", sagte ein Händler.

Neben der Furcht vor einem langsameren Aufschwung leidet Rohöl unter der weltweiten Überproduktion. Daher ist der Preis für den Rohstoff seit Mitte 2014 um etwa 70 Prozent eingebrochen. In den vergangenen Wochen aufgekommene Spekulationen auf eine Reduzierung der Fördermengen haben sich zerschlagen.

HOFFEN AUF WEITERE KONJUNKTURHILFEN DER EZB



Vor diesem Hintergrund griffen einige Anleger zu den als sicher geltenden Bundesanleihen. Dies trieb den Bund-Future, der auf den zehnjährigen Titeln basiert, 37 Ticks in die Höhe auf 163,35 Punkte. Parallel dazu verteuerte sich der Euro um etwa einen Viertel US-Cent auf 1,0918 Dollar.

Die deutschen Staatspapiere profitierten auch von erneuten Spekulationen auf eine Ausweitung der Wertpapierkäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB). Die Währungshüter wollten sicher vermeiden, die Anleger mit einer zögerlichen Lockerung der Geldpolitik erneut zu enttäuschen, sagte Geoffroy Lenoir, leitender Anleihe-Experte des britischen Versicherers Aviva. Im Dezember hatte ein Verzicht auf die Aufstockung der Bond-Käufe im Volumen von 60 Milliarden Euro monatlich für einen Ausverkauf am Aktienmarkt gesorgt.

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Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag

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