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MARKTBERICHT

Ölpreis und US-Daten drücken Börsen - Dax unter 9500 Punkten

WKN: 893113 ISIN: FR0000131906 Renault S.A.
79,62 EUR
2,68 EUR 3,48 %
27.07.2016 - 17:06
15.01.2016 15:42:00

Die Aussicht auf die Rückkehr des Förderlandes Iran an den Weltmarkt hat am Freitag die Ölpreise immer tiefer in den Keller gedrückt und damit auch den Aktienbörsen weltweit zu schaffen gemacht. Zudem sorgten US-Konjunkturdaten für Enttäuschung. Der Dax fiel unter die Marke von 9500 Punkten und notierte 3,1 Prozent schwächer bei 9486 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor 2,7 Prozent auf 2941 Zähler. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn für beide Indizes auf je rund zehn Prozent.

Die Aussicht auf die Rückkehr des Förderlandes Iran an den Weltmarkt hat am Freitag die Ölpreise immer tiefer in den Keller gedrückt und damit auch den Aktienbörsen weltweit zu schaffen gemacht. Zudem sorgten US-Konjunkturdaten für Enttäuschung. Der Dax fiel unter die Marke von 9500 Punkten und notierte 3,1 Prozent schwächer bei 9486 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor 2,7 Prozent auf 2941 Zähler. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn für beide Indizes auf je rund zehn Prozent.

Nordseeöl und US-Leichtöl WTI verbilligten sich bis zum Nachmittag um über fünf Prozent auf je rund 29,30 Dollar je Fass (159 Liter) - dem niedrigsten Niveau seit rund zwölf Jahren. US-Daten belasteten zusätzlich. Unter anderem enttäuschte der Einzelhandelsumsatz im Dezember, der um 0,1 Prozent schrumpfte. Doch auch aus der Industrie gab es neue Hiobsbotschaften: Die Stimmung im Großraum New York fiel auf den niedrigsten Stand seit März 2009. Im ganzen Land ging die Industrieproduktion im Dezember überraschend stark zurück. Damit würden Konjunktursorgen wohl verstärkt, erklärte Helaba-Analystin Viola Julien.

Der Euro stieg um etwa einen halben US-Cent auf 1,0980 Dollar, da viele Anleger vorerst nicht an weitere schnelle Zinserhöhungen in den USA setzten.

Anleger sehen in dem seit Monaten anhaltenden Verfall der Ölpreise ohnehin ein böses Omen für die Weltkonjunktur. Als Grund wird allgemein die hohe Überproduktion bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage genannt. Viele Börsianer vermuten hinter der Preisentwicklung auch politische Gründe. Am Freitag spekulierten die Anleger darauf, dass die Internationale Atombehörde dem Iran die Erfüllung der Bedingungen des Atomabkommens vom Sommer bescheinigen wird. Damit sollten auch die Sanktionen des Westens, durch die sich die iranischen Ölexporte mehr als halbiert hatten, bald aufgehoben werden. Saudi-Arabien könnte nun versuchen, dem Iran durch einen Preiskampf die Rückgewinnung von Marktanteilen zu erschweren, schrieb Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch in einem Kommentar.

Befeuert wurden die Konjunkturängste zusätzlich erneut durch enttäuschende Daten aus China, der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt: So wurden im Dezember weniger neue Kredite in Yuan vergeben als im Vormonat. Die Börsen in Shanghai und Shenzhen verloren je drei Prozent.

Auf Seite 2: KLEINER VERFALL SORGT FÜR STARKE SCHWANKUNGEN



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Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag

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